Der filia Stiftungsrat

Laut Satzung ist der Stiftungsrat alle drei Jahre (neu) zu wählen. Eine Findungskommission sucht geeignete Frauen* und lädt sie ein, sich um freiwerdende Plätze im Stiftungsrat zu bewerben. Eine Wiederwahl ist insgesamt nur zweimal zulässig. Der nächste Stiftungsrat wird 2022 gewählt.

Die Frauen* des Stiftungsrates arbeiten ehrenamtlich und bestimmen die Politik und Strategie der Stiftung und entscheiden zweimal im Jahr über die Vergabe der Fördermittel. Dabei werden sie von Arbeitsgruppen unterstützt: dem Beirat des Empowerment-Programmes Frauen* und Flucht sowie dem filia-Mädchenbeirat.

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Vorsitzende: Gotelind Alber

Geboren in Weinstadt, Deutschland
Diplomphysikerin*. Tätig als Politikberaterin* und Wissenschaftlerin* im Bereich Energie und Klimapolitik mit den Schwerpunkten Energieeffizienz und erneuerbare Energien, Multi-level Governance, Geschlechter- und Klimagerechtigkeit. Über 25 Jahre Berufs- und Leitungserfahrung in den Bereichen kommunale, nationale und internationale Energie- und Klimaschutzpolitik, Gender und Entwicklungszusammenarbeit. Seit 2006 selbständig tätig.

„Je mehr ich filia kennen lerne, umso besser gefällt mir, was und wie gefördert wird, und in welchen Zusammenhängen das geschieht. Das verlockt zu stärkerem Engagement! Ich engagiere mich seit vielen Jahren für Frauen*, zunächst in den Bereichen Naturwissenschaft, Technik und Energie, und seit einigen Jahren in der Klimapolitik. Meine Vision ist, dass internationale Gelder, zum Beispiel aus dem derzeit in Gründung befindlichen Green Climate Fund, stärker Frauen* zugutekommen. Dabei können Stiftungen wie filia und ihre Netzwerke eine entscheidende Rolle spielen, und dazu möchte ich gerne beitragen.“

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Sophie Ali Bakhsh Naini

Geboren in Frankfurt/Main.

Studium der Kultur- und Sozialwissenschaften in Berlin und Frankfurt/Oder. Seit 2019 Mitarbeitern beim Sozialunternehmen Citizens for Europe, seit 2020 dort im Bereich Vielfalt Entscheidet – Diversity in Leadership. Außerdem ist sie freiberuflich als Trainerin für diversitätsorientierte Öffnung mit Schwerpunkt auf Rassismuskritik tätig.

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Daniela Rastetter

Geboren in Deutschland
Studium der Germanistik und Politischen Wissenschaft. Engagement in Frauen*gruppen, Friedensinitiativen und als Mentorin* für Mädchen* und junge Frauen*. Langjährige Tätigkeit als Journalistin* und Führungskraft im Medienbereich. Freiberuflich tätig als Systemischer Coach und Selbständige Beraterin*.

„Benachteiligungen auf Grund des Geschlechts und Ansatzpunkte zur Überwindung von Ungerechtigkeiten beschäftigen mich schon seit dem Studium. Ich arbeite deshalb sehr gern bei filia mit, weil hier konkrete Frauen*- und Mädchen*projekte unterstützt und sichtbare Ergebnisse erzielt werden, und zwar in Regionen, in denen das Empowerment von Frauen* und Mädchen* besonders nötig ist. Aber auch die Berücksichtigung der Diversität unter Frauen* (sexuelle Identität, soziale Herkunft, Bildung, Alter, etc.) ist ein Ziel von filia, das ich nachdrücklich unterstütze.“

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Dr. Dana Jirous

Geboren in Köln, Deutschland
Studium der Politikwissenschaften in Berlin, Paris, St. Petersburg, Promotion in Leipzig. Seit 2005 Mitarbeiterin* bei OWEN – Mobile Akademie für Geschlechterdemokratie und Friedensförderung e.V.. Schwerpunktthemen: Feministische Friedensarbeit, Zusammenarbeit mit Osteuropa, insbesondere post-sowjetischer Raum, biographisch-historische Ansätze der politischen Bildung.

„filia.die frauenstiftung begeistert mich, weil filia Frauen* darin unterstützt zu Akteurinnen* des Wandels in ihren jeweiligen Gesellschaften zu werden. Dieser Wandel beginnt bei filia selbst, indem Frauen* verschiedener Generationen, Herkunft und Hintergründe gemeinsam Entscheidungen über die Schwerpunkte und Förderung von filia treffen. Gemeinsam Ressourcenverteilung und Machtverhältnisse infrage zu stellen, neu zu denken und anders zu leben – dafür setze auch ich mich ein.“

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Dani Parthum

Geboren in Limbach, Deutschland
Aufgewachsen in der DDR, Textilfacharbeiterin*, Hörfunkvolontariat, Studium der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre sowie Politikwissenschaften in Bochum und Glasgow, Abschluss 1998 als Dipl.-Ökonomin*, fortgebildet 2016 zur Finanzanlagenfachfrau*. 25 Jahre Erfahrung als Hörfunk-Wirtschaftsjournalistin*, Reporterin*, Feature-Autorin*, Moderatorin* v. a. für die ARD und NDR Info. Finanzbloggerin* aus Leidenschaft. Expertin* für Banken und „Bad Banks“, Ursachen von Finanzkrisen, Geldpolitik, (nachhaltige) Geldanlagen, HSH Nordbank.
Seit 2016 selbständig als Geldcoach für Frauen* und Online-Unternehmerin* unter der Marke Geldfrau. Gründungsmitglied der Bürgerbewegung Finanzwende e.V.

„Geld verwandeln, Frauen* stärken, Welt verändern – diese Ziele von filia teile ich. Sie sind auch meine. Ein großer Teil des Reichtums unserer Welt wird von Frauen* geschaffen, ohne, dass sie darüber verfügen können. Ich möchte mit meinem Wissen und meiner Erfahrung filia dabei unterstützen, das zu ändern. Damit mehr Geld in Frauen*hände fließt und damit Macht, die Welt so zu gestalten, wie Frauen* es für richtig halten. Damit in der Welt mehr Miteinander herrscht, Menschlichkeit und gleiche Chancen.“

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Karin Stellwaag

geboren in Stuttgart
Studium der Kunstgeschichte und der Empirischen Kulturwissenschaften in Tübingen, Tätigkeit als freie Journalistin im Bereich Kunst und Kultur.
Ausbildung zur Immobilienfachwirtin und seitdem als selbständige Unternehmerin in der Immobilienwirtschaft, hauptsächlich in der Bewirtschaftung und Verwaltung von gewerbe- und Handelsimmobilien.
Seit über 30 Jahren ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Organisationen, davon mehrheitlich mit Frauenschwerpunkt.

Ich engagiere mich für filia, weil für mich die Stiftung eine herausragende Möglichkeit ist, sich als Frau solidarisch mit anderen Frauen zu verhalten, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Es ist wunderbar zu sehen, wie und wo sich Frauen aktiv einbringen, ihr Leben, ihre Rolle und damit ein Teil der Gesellschaft zu verändern. „Change not Charity“ ist die Haltung, mit der ich mich indentifiziere – Stärkung und Teilhabe, Rechte und Gerechtigkeit, Unterstützung und Solidarität von Frauen und Männern für eine bessere Zukunft.