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MädchenEmpowermentProgramm

Ohne Mädchen?
Ohne mich!

„Was wir vor allen Dingen gelernt haben, ist, dass wir etwas schaffen und bewirken können. Und dass wir ernst genommen werden, wenn wir uns selber ernst nehmen.“



Mädchengruppe von HOLLA e. V. in Köln



„Mädchen zu empowern erfordert ihre aktive Einbeziehung in Entscheidungsprozesse“ – aus der UN-Resolution, 19. Dezember 2011, zum Internationalen Mädchentag.

Mädchen haben Power. Doch durch äußere und innere Widerstände können oder dürfen sie ihr volles Potential oft nicht entfalten und ausleben. Das Resultat: Zu viele Mädchen, vor allem Mädchen mit Mehrfachdiskriminierung, bleiben „unsichtbar“ – auch in Deutschland.

Das MädchenEmpowermentProgramm (MEP) von filia entwickelt seit 2012 Möglichkeiten dafür. Unser Ziel ist, dass in Zukunft mehr junge Frauen mit Verantwortung und Geld umgehen, sich gegen Übergriffe wehren und selbstbewusst in Führung gehen können!

Mädchen powered by filia – auf drei Weisen:

  1. filia fördert in Deutschland ausschließlich Projekte von und für Mädchen und junge Frauen.
  2. In filias Mädchenbeirat entscheiden junge Frauen zwischen 14 und 24 Jahren mit, welche Projekte gefördert werden.
  3. Mädchenbeirätinnen vertreten sich und ihre Perspektiven in der Öffentlichkeit selbst.


1. filia fördert Projekte von und für Mädchen und junge Frauen

„filia steht für Qualität. Eine Projektförderung durch den filia-Mädchenbeirat ist eine Auszeichnung. Die geförderten Projekte sind beispielhaft dafür, wie gute Mädchenarbeit gelingen kann.“

Beate Vinke, Geschäftsführerin der LAG Mädchenarbeit in Nordrhein-Westfalen

Alle Projekte haben etwas gemeinsam: Mädchen und/oder junge Frauen, die mehrfach diskriminiert sind – nicht nur weil sie weiblich sind, sondern auch, weil sie eine andere Hautfarbe oder einen anderen Glauben als die meisten haben, weil ihre Familien aus einem anderen Land kommen, weil sie eine Beeinträchtigung haben oder weil sie sich in andere Frauen und Mädchen verlieben –, spielen in den Projekten die Hauptrolle.

Durch die Projektarbeit erfahren Mädchen und junge Frauen, was sie alles können, sie lernen etwas dazu, was sie selbstständiger und freier macht, und erfahren etwas über ihre Rechte.

Sie erkunden ihre eigene Sichtweise auf die Welt, drücken sie mit ihren eigenen Mitteln aus und machen sich sicht- und hörbar. Von filia geförderte Projekte haben eine Strahlkraft in die Öffentlichkeit.


2. Im filia-Mädchenbeirat entscheiden junge Frauen mit, welche Projekte gefördert werden


Eine Forderung sozialer Bewegungen lautet: „Nothing about us without us.“ – „Nichts, was uns betrifft, soll ohne uns entschieden werden.“

Bei filia entscheidet seit 2012 ein Mädchenbeirat über die Förderung von Mädchenprojekten mit:
Zielgruppe der Förderprojekte sind vor allem Mädchen, die mehrfach diskriminiert sind. Solche Mädchen sind auch im Mädchenbeirat: Es sind Schwarze junge Frauen, junge Frauen of Color, mit Handicap, lesbische Mädchen, junge Frauen mit muslimischem, christlichem und buddhistischem Glauben, mit ägyptischen, chinesischen, kurdischen, namibischen … Vorfahr_innen und Roma-Mädchen mit dabei.

Die Mädchen im filia-Mädchenbeirat übernehmen seit Gründung 2012 von Jahr zu Jahr mehr Verantwortung: Sie gestalteten ihr eigenes Logo, entscheiden jährlich über die Vergabe freier Plätze im Beirat, wählen aus, welche Anträge sie im Detail diskutieren wollen, moderieren das Beiratswochenende und diskutieren mit Stiftungsrätinnen über mehr Beteiligung.
Wenn Mädchen und junge Frauen sich für andere engagieren, engagieren sie sich damit auch für sich selbst. Oder wie Francesca (18) aus Sachsen-Anhalt es ausdrückt: „Man unterstützt und wird dadurch selbst gestärkt.“

Gute Beispiele machen Schule: In Österreich ging 2014 nach dem Modell des Mädchenbeirats von filia das Mädchenprogramm der Hil-Foundation unter dem Motto „Wirklich was bewegen – Mädchen gestalten Zukunft“ an den Start.
http://www.hil-foundation.org/projekte-von-und-fuer-maedchen-und-junge-frauen-in-oesterreich/


Seit 2015: Das MädchenEmpowermentProgramm goes international: link zu Kooperationen, Deutsch-georgischer Austausch


3. Mädchenbeirätinnen vertreten sich und ihre Perspektiven in der Öffentlichkeit selbst


„Neben der Projektauswahl ist die Öffentlichkeitsarbeit ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit. Während ich durch das Beiratswochenende gelernt habe, meine eigene Meinung zu bilden und vor allem, sie zu vertreten, hat man durch die Sichtbarkeit eine besondere Möglichkeit, stolz auf seineArbeit und die geförderten Projekte zu sein.“




Maya Marie N., 20 Jahre, Mädchenbeirätin

Mädchen und jungen Frauen Sichtbarkeit und eine Stimme geben: Bei Veranstaltungen, Radiointerviews und Fernsehsendungen sprechen Mädchenbeirätinnen für sich selbst. So können sie ihre eigene Perspektive am wirkungsvollsten vertreten. Und – es macht Spaß und erntet viele positive Rückmeldungen.
2015 konnten sie die „Goldene Muschel“ beim Frauenmusikfestival L-Beach entgegennehmen.