Feministische Förderungen in Deutschland

filia fördert mit dem Programm „RISE“ selbst-organisierte FLINTA-Gruppen in Deutschland, die sich für Empowerment, für Freiheit von Gewalt und die Teilhabe von Frauen, Mädchen und LBTIQ einsetzen.
Förderungen: intersektional, solidarisch, empowernd
Die Förderungen unterstützen ohne viel Bürokratie mehrfach diskriminierte FLINTA, die sich in Graswurzelgruppen organisieren. Alle Projekte haben gemeinsam, dass FLINTA die Entscheidungen treffen und die Zielgruppe der Angebote und Aktivitäten stets in die Planung eingebunden ist. So geht Empowerment, und nicht anders!
Aktuell werden 42 Förderpartner*innen in Deutschland von filia unterstützt.
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Aktuelle Förderpartner*innen in Deutschland

Beisammensein, Geborgenheit & Spaß unter trans*Frauen
Trans*Frauengruppe in Göttingen
2017 ist dafür ein ehrenamtlicher Safer Space im Queeren Zentrum Göttingen entstanden. filias Förderung unterstützt die Aufrechterhaltung dieser wichtigen Strukturen und erfüllt der Gruppe u.a. einen besonderen Wunsch: Einen professionellen Make-up-Kurs, denn für viele ist genau dies ein Mittel, um sich mit der eigenen Geschlechtsidentität wohl zu fühlen.
Arbeitskollektiv für feministische Türpolitik
CrewCrew
Besonders im Nachtleben sind marginalisierte Gruppen von Gewalt, Diskriminierung, Übergriffen oder Ausgrenzung betroffen. Damit tatsächlich sichere Räume für alle entstehen können, organisiert sich die Hamburger Gruppe seit 10 Jahren und denkt Intersektionalität und Machtverhältnisse bei Veranstaltungen mit. So setzen sie sich patriarchale Haltungen entgegen, ganz nach ihrem Motto: smart statt hart – und das bundesweit. filias Förderung unterstützt die Basisarbeit der Gruppe.

Finanzielle Unterstützung
für nichtbinäre,
trans & inter* Personen
Sonti* - Solidarkasse nichtbinär trans inter e.V.
In einer Zeit, in der die Gesundheitsversorgung für tin* Personen nicht rechtlich abgesichert ist, schließt die Solidarkasse akute Versorgungslücken. Der Verein übernimmt medizinische und juristische Kosten und hilft in Notlagen, die mit der Diskriminierung verbunden sind, wie Flucht, Wohnungsverlust oder Gewalterfahrungen. filias Förderung unterstützt u. a. bei laufenden Ausgaben der Vereinsstruktur und Öffentlichkeitsarbeit.
Foto: © Sonti*

Land und Gemeinschaft kultivieren
Rabelades Farm
Vier schwarze FLINTA-Aktivist*innen aus der Diaspora haben einen Gemeinschaftsgarten erschaffen, verwurzelt in Aktivismus, Umweltgerechtigkeit & Heilung. Durch afrikanische & indigene Anbaumethoden sowie Ernährungssouveränität stärken sie BIPoC-Communities. Ihre Arbeit verbindet Landwirtschaft & politische Bildung, um sicherere ländliche Räume zu schaffen und Netzwerke zwischen BIPoC- und Flüchtlingsgemeinschaften in Brandenburg zu stärken. Die Förderung durch filia unterstützt u. a. Infrastruktur und Arbeitsgeräte.

Willkommenskultur für ältere Frauen
Knit to Change
“Veränderung stricken” – die Initiative arbeitet mit älteren Frauen, die aufgrund von Krieg aus ihrer Heimat flüchten mussten. Die Strick-Cafés schaffen warme, inklusive Räume in Berlin. Hier sind sie nicht allein mit Herausforderungen wie Sprachbarrieren, nicht anerkannten Qualifikationen, sozialer Isolation beim Aufbau eines neuen Lebens. filias Förderung unterstützt das Organisieren der regelmäßigen Treffen und bezuschusst u. a. Materialien und Werbung.
Es begann als kleines Nähprojekt
Herz und Fäden
Ein Raum mit drei Nähmaschinen am Fuß der Schwäbischen Alb. Mittlerweile ist eine lebhafte Upcycling-Gruppe von Engagierten mit Flucht- und Migrationsgeschichte entstanden. Eine Frau aus Syrien leitet die Gruppe, eine Frau aus Paraguay ist verantwortlich für das Design, eine Schneiderin aus dem Irak bringt ihr Fachwissen ein – voneinander lernen ist zum zentralen Element geworden. filias Förderung unterstützt bei Equipment, Fortbildungen und mehr.

Kollektivgeführtes Bildungshaus
lila_bunt – Feministische Bildung,
Praxis & Utopie e.V.
Ob Krav Maga-Workshop in Gebärdensprache, queeres Ramadan Retreat oder ein stärkendes Wochenende für Alleinerziehende – vom Jahresprogramm der queeren Bildungsstätte in der Eifel kann sich so manche Bildungseinrichtung noch eine Scheibe abschneiden. filias Förderung unterstützt u.a. bei Programmplanung, Senkung der Seminarkosten und Abbau von Barrieren.
Foto © Shir Newman

Unterstützung bei ungewollter Schwangerschaft
Abortion Buddy Tübingen
Ob konkrete Fragen oder ein offenes Ohr, die neue Initiative aus Tübingen unterstützt sensible, solidarisch und ergebnisoffen rund um eine ungewollte Schwangerschaft. filias Starthilfe ermöglicht den Aufbau der Unterstützungsstrukturen durch den Zuschuss für Öffentlichkeitsarbeit und Schulungen sowie der Übernahme von Fahrt- und Abbruchskosten für Betroffene.
Politische Bildung von und für Lateinamerikanische Migrant*innen
Bildung von Unten e.V. – FLINTA Arbeitsgruppe
Rassismus, Sexismus, Klassismus – migrantische FLINTA erleben verwobene Diskriminierungsformen, die sich strukturell in prekären Arbeitsverhältnissen oder sexualisierter Gewalt äußern. Die queerfeministische Arbeitsgruppe in Berlin entwickelt Formate für kollektives Lernen und Organisieren, um dem als Gemeinschaft alltäglich und strukturell zu begegnen. filias Förderung unterstützt u. a. bei Raummiete und Honoraren.
Frei(zeit)raum in Bremen
Mädchen_Kulturhaus des BDP
Angeschlossen an die Offene Kinder- und Jugendarbeit richtet sich das Projekt speziell an junge FLINTA* bis 27 Jahre. Der Treffpunkt ist ein Safer Space für viele, die Mehrfachdiskriminierung erleben. Mit filias Förderung soll die bisher punktuelle Beratung ausgebaut werden, sodass langfristig niedrigschellige Erstberatungen angeboten werden können.

Queerfeministisches Theater in Halle (Saale)
Theaterhaus Ost
Hier wird darstellende Kunst feministisch und partizipativ. Der Verein schafft eine professionelle Plattform für Theater, Tanz, Musik, Literatur und Performance, um insbesondere FLINTA*-Künstler*innen, die von Mehrfachdiskriminierung betroffen sind, zu stärken. filias Förderung unterstützt u. a. Kinderbetreuung und Zugänglichkeit der Proberäume.
Foto © Kristina Buketova

Dekoloniale Bildung aus der Frauenbewegung Kurdistans
Flamingo e.V.
Nach dem Vorbild der Jineolojî-Wissenschaft forscht und bildet das Netzwerk zu zahlreichen Themen wie Friedensbewegungen, Eurozentrismus, feministischer Medizin oder Pädagogik. Gemeinsames Lernen, ob vor Ort oder online, soll auch nicht-akademisch gedacht werden und für alle zugänglich sein. filias Förderung unterstützt u. a. zukünftige Publikationen, Übersetzungen und soll Hürden für die Teilnahme abbauen.
“Wir kümmern uns um das Unerzählte”
Palästinensisches Feministisches Archive Berlin
Palästinensische Geschichte in Deutschland dokumentieren und sichtbar machen – daran arbeitet seit 2023 ein Kollektiv in Berlin. Immerhin lebt dort die größte Diasporagemeinschaft Europas. Dabei ist aus dem Ort der Aufbewahrung längst ein lebendiger Raum des Lernens und der Zusammenkunft vieler Generationen geworden. filias Förderung unterstützt u. a. bei laufenden Kosten wie Miete und Honoraren.
Segelbootsprojekt von und für queere FLINTA
Boddenpirat*innen
In diesem einzigartigen Projekt lernen FLINTA gemeinsam Segelsport und Handwerk kennen und stärken gleichsam alternative, queere Strukturen in Vorpommern. Insbesondere BIPoC, Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung, Personen aus einkommensschwachen Verhältnissen erfahren hier Solidarität und Selbstwirksamkeit. filias Förderung bezuschusst u. a. Törns, Werkzeuge und die Durchführung von Workshops und Veranstaltungen.

Bio. BIPoC. Gemüsebau.
aloti-farm
aloti-farm ist eine gemeinschaftliche Permakultur-Farm in Brandenburg, basierend auf Werten der Ernährungssouveränität und Klimagerechtigkeit. Sie steht allen offen, richtet sich jedoch vor allem an BIPoC, queere, behinderte und migrantische Menschen, die sich oft keine Bio-Lebensmittel leisten können und keinen sicheren Zugang zum ländlichen Ostdeutschland haben. filias Förderung ermöglicht unter anderem den Bau eines zweiten Gewächshauses.
Foto © Anna Sika Bois-Fiaty

Queere Beratung, Begegnung und Bündnisse in Schwaben
Frauenzentrum Augsburg e.V.
Im Frauenzentrum Augsburg laufen seit fast 50 Jahren zahlreiche Stränge der Community und des politischen Engagements in der Region zusammen. filias Förderung unterstützt nun die Ehrenamtlichen beim Konzept eines neuen queeren, feministischen Zentrums, deckt die Miete für einen barriere- und konsumfreien Raum der Ü50-Gruppe und fördert die Peer-Beratung von trans Personen.
Black Community in Thüringen
De Expatriates
Die wachsende Gruppe antwortet auf Isolation und Normalisierung rechter Ideologien im ländlichen Raum mit einer starken Gemeinschaft. Geleitet von Prinzipien wie Resilienz und geteilter Entscheidungsmacht organisiert die intersektionale Community Feiern, Kulturworkshops, Sprachcafés oder Jugendangebote. filias Förderung bezuschusst u.a. Zusammenkünfte, Workshop-Materialien oder Kinderbetreuung.
(Ver-)Lernraum verwurzelt in Schwarzer Geschichte
ARCA - Afrikanisches Bildungszentrum e.V.
Im Zentrum des Hamburger Vereins steht die Fasiathek – ein “Wohnzimmer der Community” benannt nach der queeren, afrodeutschen Aktivistin Fasia Jansen. Die afrozentrierte Bibliothek ist gleichzeitig Ort für intersektionale Begegnungen und generationsübergreifende Veranstaltungen. filias Förderung sichert u. a. die Raummiete und bezuschusst Literatur & Fortbildungen.
Kreative Selbstermächtigung
für marginalisierte junge FLINTA*
Hüller Medienwerkstatt e.V.
Einen eigenen Film schreiben und drehen über die Erfahrung als junge FLINTA* mit Behinderung, ein Kunstworkshop für junge BIPoC – derartige Kulturprojekte macht der Verein in Niedersachsen möglich. Schauspiel, HipHop oder Zirkus dienen als Anstoß für die Auseinandersetzung mit Diskriminierung und Heilung. filias freie Förderung entlastet u. a. engagierte Personen mit Care-Verantwortung.

Jugendangebote in Niederbayern
Queere Jugend Niederbayern
Der ländliche Raum braucht mehr queere Räume. Dazu organisiert der Verein diskriminierungssensible und empowernde Angebote. Das sind z.B. mehrere queere Jugendgruppen für 14- bis 27-Jährige in verschiedenen Städten, Bildungsarbeit und gesellschaftspolitisches Engagement. filias Förderung unterstützt u.a. bei Weiterbildungen, Raummieten und gruppenübergreifenden Aktionen.
Vereint für Frieden
Feministische Initiative “Frieden jetzt”
Vom kurdischen Frauenrat, über das Free Congo-Kollektiv bis Palestinians and Jews for Peace, die Kölner Initiative bringt von Krieg, Flucht und Gewalt betroffene FLINTA, Diaspora und Queers zusammen, um ihre Stimmen in einer Kampagne zu bündeln. Hier ist Raum für kollektive Trauer, Wut, Analyse, politische Aktion und Visionen für Frieden. filias Förderung bezuschusst u. a. eine Veranstaltungsreihe, einen Stammtisch und kreative Öffentlichkeitsarbeit.

Queerfeministische Kampfsporthalle
Zu spüren, wie kraftvoll ein Schlag, wie bestimmt ein “Nein” klingen kann, kann nachhaltig etwas am Selbstbewusstsein verändern und Gewalt vorbeugen. Diese positiven Effekte erleben FLINTA* in Jena wöchentlich in der Gemeinschaft. Mit filias Förderung soll nun ein fester Ort geschaffen werden, der verschiedenen Zielgruppen wie jugendlichen oder FLINTA* mit Fluchterfahrung Körperarbeit ermöglicht.
Von Rom*nja für Rom*nja
Verein für die solidarische Gesellschaft der Vielen e.V./ Zentrum für Kultur
Als viele der rumänischen Rom*nja-Community Wohnungsverlust, Behördenwillkür und Diskriminierung erfuhren, musste eine solidarische, barrierearme Gemeinschaft für alle Generationen her. Im Stadtteil Duisburg Hochfeld setzt der Verein auf sichere Räume für pragmatische Selbsthilfe und stärkt die Stimmen seiner Mitglieder. filias Förderung unterstützt u.a. Kinder, länger in der Schule zu bleiben, und entschädigt ältere Frauen in finanzieller Abhängigkeit für ihr Engagement.
Intersektionale Räume
auf dem Land
Jugendforum Innovationsbündnis Havelland e.V./ Wundermädchen
Die Gruppe Wundermädchen macht aus Ideen junger, mehrfach diskriminierter FLINTA echte Mitmachangebote - partizipativ und diskriminierungssensibel. Für mehr Schutzräume, Anlaufstellen und Selbstbestimmung im ländlichen Raum in Brandenburg. filias Förderung unterstützt Raummieten, Workshop-Honorare und mehr.

Begegnung und Empowerment-Kultur
Café am Markt – Mit Sonne im Herzen
Mitten in einem Örtchen in Brandenburg hat das Café am Markt eröffnet – und genauso zentral soll auch Empowerment in der Gesellschaft ankommen. Hier ist Raum für Musikrunden, Senior*innen-Treffs, Kreativ-Workshops, Vorträge zu Themen wie Diversität oder Rassismus. Insbesondere alle mit Flucht- und Migrationsbiografie tauschen sich zu Alltags- und Bürokratiefragen aus. filias Förderung unterstützt bei neuen Angeboten in dem bunten Programm.
Verein für gehörlose Geflüchtete und Migrant*innen
Shahrzad e.V.
Shahrzad bietet Räume an, um von sich von Herausforderungen im Alltag zu erholen und auszutauschen. Ob Ausflüge, Yoga-Kurse oder Bildungsangebote zu Gesundheit oder häuslicher Gewalt – der Kölner Verein setzt sich für ein selbstbestimmtes Leben in jedem Alter ein. filias Förderung unterstützt u. a. bei neuen Sport-Angeboten und Selbstverteidigungskursen.
Empowerment für junge, arabischsprachige FLINTA*
Mpower e.V./ Syrian Feminist Movement
Seit 2018 leistet das Kollektiv Mpower e.V. in Berlin wertvolle Empowerment-Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen mit Migrations- und Fluchterfahrung. Daraus ergab sich eine Gruppe für queere Teilnehmer*innen mit MENA-Hintergrund (Abkürzung für Mittlerer Osten & Nordafrika). filias Förderung unterstützt u.a. bei Bildungsreisen, Medienprojekten oder kreativen Workshops & Trainings, um ihre Stimmen, Identität und Selbstwirksamkeit zu stärken.
FLINTA mit Behinderungen für ein selbstbestimmtes Leben
aktiv und selbstbestimmt e.V.
Für Selbstbestimmung, Teilhabe und Austausch macht sich dieser Berliner Verein seit 2016 stark. Zum Beispiel mit Filmabenden oder dem Ausflug in eine Gedenkstätte. Zahlreiche Freizeit- und Beratungsangebote schaffen Gelegenheit, um sich gegenseitig im Alltag und im Kampf gegen Diskriminierung zu stärken. filias Förderung ermöglicht u. a. Honorare für Gebärdensprachedolmetschende und ein barrierefreies Wochenende für strategische Weiterentwicklung.

Reversed Magazin
FLINTA* mit Mehrfachmarginalisierung den beruflichen Einstieg in den (foto-)
journalistischen Betrieb ermöglichen und ihre Stimmen hörbar machen – dafür arbeitet das beeindruckende Team des Magazins. Denn es sollte auch ohne unbezahlte Praktika Wege geben. filias Förderung unterstützt mit Honoraren angehender Journalist*innen ihren ersten Zugang zum redaktionellen Betrieb.
Foto © Mina Schmidt
CHICKS* freies Performancekollektiv
CHICKS* geben Workshops, Seminare und Fortbildungen, in denen sie queer-feministische Theaterpraxis mit emanzipatorischer, politischer Jugendbildung und dem Empowerment von jungen Queers und FLINTA*- Personen kombinieren. So entstehen (auch) ländliche Räume für die kreative und kritische Auseinandersetzung mit diversen Sexualitäten, Orientierungen, Gender und Geschlechterrollen, Konsens, Scham oder Liebe. filias Förderung unterstützt u.a. das mobile Angebot in Niedersachsen und den östlichen Bundesländern.
Lawine GbR
Das Bäuer*innenkollektiv produziert auf 16 Hektar Land frisches Gemüse und Ziegenkäse. Ihre Arbeit verbindet nachhaltige Landwirtschaft mit feministischer Praxis. Gegenseitige Unterstützung und Vernetzung mit anderen Höfen stärken ihre Gemeinschaft in der Region. filias Förderung ermöglicht die risikoarme Erweiterung des Teams.

Expert*innen ihrer eigenen Erfahrung
Hildashaus e.V.
Das migrantische Organisation in Berlin arbeitet mit FLINTA* ab 40 Jahren mit Fluchterfahrungen, insbesondere aus schwer erreichbaren Gruppen in sozial benachteiligten Stadtteilen. Intersektional, niedrigschwellig, kulturell verankert und trauma-sensibel fördern sie Wohlbefinden, Zusammenhalt und nachhaltige Lebensgrundlagen im kulturellen Feld. Die Förderung von filia unterstützt die Verwaltung des Vereins.
Foto: © Hildahaus

Frauenrechte – von Afghanistan bis Frankfurt
Hami e.V. - Women Empowerment Organization
Unabhängig von politischer, ethnischer und religiöser Zugehörigkeit unterstützt der Verein migrantisierte Frauen und Mädchen rechtlich, gesundheitlich und psychosozial. 30 Aktivist*innen, unter anderem Evakuierte aus Afghanistan, haben sich dafür in der Rhein-Main-Region neu formiert & 2024 den Menschenrechtspreis der Baum-Stiftung erhalten. filias Förderung unterstützt u. a. Rechts- & kultursensible Beratung für mindestens 45 Frauen mit Migrations- oder Gewalterfahrungen.
Nicht Gast, sondern
Gastgeberin
Refugees Emancipation e.V.
Das Refugee Emancipation Community Center in Brandenburg ist Deutschlands erstes selbst organisiertes Hausprojekt im Besitz von ausschließlich Geflüchteten verschiedenster Herkunft. Aus über 10 Jahren Engagement in Unterkünften entstand ein eigener Safe Space. filias Förderung finanziert u. a. einen zusätzlichen Raum, mehr mobile Informationsangebote und Dolmetschen von Workshops.
Fachstelle für trans* Beratung und Bildung
Trans*support
Die Peer-Beratungsstelle in Schleswig-Holstein bietet nicht nur kostenlose und anonyme Termine für trans, abinäre, agender und genderfluide Personen, sondern bildet auch bundesweit dazu fort. Außerdem sammelt die Supportgruppe anonyme Meldungen von Diskriminierung und Hasskriminalität, da offizielle Statistiken Realitäten nicht ausreichend abbilden. filias Förderung hilft u. a. bei Raummiete, Fortbildungen und Supervision.
Bestärkt in die berufliche Zukunft
FEM – Forum des Empowerments und Teilhabe für Migranten e.V.
Der Weg in die berufliche Zukunft gelingt leichter mit echten Vorbildern, die ihre Erfahrungen und auch ihre Stolpersteine teilen. Diesen persönlichen Austausch zwischen jungen Frauen und Mentorinnen aus Subsahara-Afrika organisiert ein Verein in Potsdam. filias Strukturförderung unterstützt u. a. die Mietkosten.
Wer entscheidet über die Förderungen in Deutschland?
filia fördert partizipativ. Das bedeutet, dass nicht einfach irgendwer über Glück und Unglück entscheiden, sondern ein Beirat. 13 Personen mit fachlicher Expertise und persönlicher Erfahrung prüfen und bewerten nicht nur alle Anträge. Sie entscheiden auch. Sie alle sind feministisch engagiert und repräsentieren die Perspektiven der Zielgruppe des Programms. Indem so bewusst Macht verteilt wird, sollen möglichst faire Entscheidungen zustandekommen.
Mehr über den RISE-Beirat erfahren Sie hier.
Feministisches Engagement unterstützen
Einerseits freut uns die riesige Resonanz (mit 387 Bewerbungen ein neuer Rekord!) auf die letzte Ausschreibung 2025. Denn sie zeigt, dass es gelungen ist, Gruppen in ganz Deutschland zu erreichen. Andererseits wissen wir, dass wir leider – aufgrund begrenzter Mittel – nur einen Teil aller Bewerber*innen fördern können. Für die Zukunft bedeutet dies: Wir freuen uns über noch mehr freie Spenden und Unterstützung, um das engagierte Netzwerk in Deutschland immer weiter auszubauen.
Erhalten Sie feministische News!
Erfahren Sie Aktuelles aus dem Netzwerk von Deutschlands größter, feministischer Stiftung.
Werden Sie filia Spender*in!
Lassen Sie uns gemeinsam diejenigen unterstützen, die sich unermüdlich für Frauen, Mädchen und LBTIQ+ engagieren.
Ihre Ansprechpartnerin
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Sina El Basiouni
Programm-Referentin
s.elbasiouni@filia-frauenstiftung.de
+49 (0)40 380 381 997

Das Programm RISE (kurz für: Ressourcen für Intersektionale Solidarität und Empowerment) wird gefördert von der Crespo Foundation.
