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Veranstaltungen

filia zeigt als Advokatin für Frauenrechte, wie Frauen und Mädchen die Welt verändern. Uns ist es wichtig, Aktivistinnen eine Stimme und eine Bühne zu geben, damit sie ihre Arbeit gut sichtbar der Öffentlichkeit präsentieren können.

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über vergangene Veranstaltungen mit unseren Förderpartnerinnen.
Aktuelle Veranstaltungen finden Sie auf der Startseite.

Hier können Sie sich für unseren Veranstaltungsverteiler anmelden: g.poschinger(at)filia-frauenstiftung.de

Wir freuen uns, Sie bei einer der nächsten Veranstaltungen zu treffen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Vergangene Veranstaltungen

ProjektParty vom 2. Juni 2018

Am 2. Juni 2018 lud filia. die frauenstiftung zur jährlich stattfindenden Projektparty ein. Dieses Jahr unter dem Titel „Emanzipation im Südkaukasus - Auf den Spuren georgischer Frauen “ und in den Räumlichkeiten der Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg. filia fördert schon länger Frauen- und Mädchenprojekte in Georgien und initiierte das Trialogprojekt „Back to the future – Intergenerativer Dialog zur Partizipation von Mädchen und Frauen“ mit Teilnehmerinnen aus Deutschland, Georgien und der Ukraine.

Außerdem ist Georgien Gastland der Frankfurter Buchmesse 2018, was den Anlass gab für SOVLAB, eine Veranstaltungsreihe in Deutschland zu konzipieren. Als die Historikerin und Mitarbeiterin von SOVLAB Anna Margvelashvili im Herbst 2017 auf Katrin Wolf zu kam, um eine kleine Veranstaltung zum Thema „Frauen im Blick“ an der Universität Hamburg in Kooperation mit filia vorzuschlagen, war es kein Wunder, dass Frau Wolf sagte: „Eine kleine Veranstaltung? Lasst uns gemeinsam einen georgischen Nachmittag mit Ausstellung, Vorträgen und Diskussionsrunden vorbereiten.“

Das Ergebnis übertraf dann doch unsere kühnsten Träume:
Als Schirmherrin der Veranstaltung konnten wir Nino Haratishvili – Hamburger Schriftstellerin und Drehbuchautorin aus Georgien – gewinnen, die uns mit einem einzigartigen Grußwort beschenkte. 25 Exponate der Ausstellung  „50 women of Georgia“ begeisterten und informierten uns, unsere Gäste und zogen sogar in großen Mengen die Besucher*innen der Bücherhallen Hamburg in den Bann unserer Projektparty. Wir erlebten einen Nachmittag voll lebendiger Diskussionen und spannender Einblicke in den Georgischen Feminismus von heute und früher mit Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen aus Georgien:

  • Mariam Topchishvili, Gründerin der “Young Feminist Initiative” in Gori, Projektpartnerin von filia
  • Nino Lejava (Leiterin des Regionalbüros Südkaukasus der Heinrich Böll Stiftung, Tbilisi)
  • Irakli Khvadagianni (Soviet Past Research Laboratory, Tbilisi, Sozial- und Politikwissenschaftler, erforschte die Biografien der Frauen für die Ausstellung)

Begleitet von georgischen Gesängen, die das Kleinensemble des Weltmusik-Chores Hamburg zum Besten gab und eines sogar mit den Gästen eingeprobt wurde, endete der Nachmittag mit einem köstlichen Büffet voll georgischer Spezialitäten serviert von dem Restaurant Suliko

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Andrea Hapke bedanken, die Katrin Wolf in der Planung, Organisation und Umsetzung unterstützte. Außerdem geht ein großer Dank an Heike Pfitzner, filia-Stifterin und Trainerin im deutschrussischen Kontext, die den Nachmittag so großartig moderiert hat. Unser besonderer Dank gilt den beiden Dolmetscherinnen Jujuna Mgeladze-Förster und Maka Bauer, die unentwegt in den Dolmetschkabinen in beide Sprachen simultan übersetzen und das trotz teilweise hohem Sprechtempo der Referierenden.

Dieses Jahre zum ersten Mal dabei bei unserer Jahresversammlung und Projektparty, waren die Mädchenbeirätinnen von filia. Maike hat uns ihre Eindrücke des Tages so wunderbar zusammengefasst, dass wir Ihnen diese nicht vorenthalten möchten:

„Hallo liebe Filia-Interessierte!
Ich bin Maike (19J.), seit Frühjahr diesen Jahres beim #Mädchenbeirat und habe somit das erste Mal an der Jahresversammlung teilgenommen.

 Diese Veranstaltung war für mich sehr intensiv, weil der Filia-Spirit deutlich zu spüren war. Zum Einen war es natürlich schön, die anderen Mädchenbeirät*innen nach dem Beiratswochenende wiederzusehen, zum anderen war die Jahresversammlung für mich auch inhaltlich inspirierend.

Zu Beginn wurde Ise Bosch auch in diesem Rahmen für den Erhalt des Deutschen Stifterinnenpreises geehrt. Eine so starke Frau, die sich im Laufe ihres Lebens so viel für Menschenrechte, Frauen und sexuelle Minderheiten eingesetzt hat, dort anwesend zu sehen, hatte für mich Vorbildcharakter.

Da ich auch künstlerlisch interessiert bin, fand ich es schön, dass als weiterer Programmpunkt Kurzfilme gezeigt wurden, in denen auf künstlerische Art und Weise das Leben von Frauen in prekären Situationen thematisiert wurde und diese so zum Nachdenken anregten. Sie zeigten, warum Feminismus überall, auch in unserer heutigen Zeit, auch in der westlichen Welt noch so wichtig ist.

Besonders in Erinnerung geblieben sind mir angeregte Diskussionen vor allem über die Kooperation mit der Kosmetikmarke Benefit Cosmetics . Diese Kooperation war aus meiner Sicht auf jeden Fall lohnend, weil so noch mehr Mädchen- und Frauenprojekte gefördert werden können. Ähnlich kontrovers war der Austausch darüber, ob oder inwiefern filia sich in Zukunft auch anderen Gendern öffnen sollte, wobei ich das Gefühl hatte, dass einige Missverständnisse hier nicht ausblieben. Interessant war zu beobachten, dass sowohl innerhalb ähnlicher Generationen, als auch zwischen der eher jüngeren und etwas älteren Generation unterschiedliche Standpunkte deutlich wurden. Doch gerade diesen Austausch finde ich wichtig. Im Nachhinein hat mich dies dazu veranlasst, mich genauer mit verschiedenen Ansätzen von Feminismus zu beschäftigen.

 Es ist toll, dass ich durch den Mädchenbeirat einen hautnahen Einblick in die Arbeit einer Stiftung bekomme und gleichzeitig über die Förderung von Mädchen-und Frauenprojekten deutschlandweit mitentscheiden kann.“

Plakate als pdf zum runterladen!

Plakat 2

15 Jahre filia – „Miteinander über Grenzen gehen“

Am 3. Juni 2016 fand im Rathaus Altona die Veranstaltung „Miteinander über Grenzen gehen – Feministische Perspektiven auf Flucht und Krisen“ statt. Mit diesem brisanten Thema feierten wir Aktivistinnen aus Serbien und Deutschland und das 15-jährige Bestehen von filia.

140 Menschen waren ins Rathaus Altona gekommen, um mehr über die Aktivitäten dieser mutigen Aktivistinnen zu erfahren: Stanislavka Zajovi und Snežana Tabački von Women in Black aus Belgrad, Serbien, Elizabeth Ngari von Women in Exile & Friends, die in der Region Berlin/Brandenburg aktiv sind, und Wiebke Kahl von Dolle Deerns mit dem EmpowerVan aus Hamburg.

Videos und Fotos gaben eine Vorstellung vom Mut und Engagement der Frauen, die sich auf sehr unterschiedliche Weise für die Verbesserung der Situation geflüchteter Frauen einsetzen.

Tanja Chawla, filia-Stiftungsrätin aus Hamburg, aktiv in der rassismuskritischen und feministischen Bewegung, Begründerin der AG Frauen innerhalb des Netzwerks Refugee Welcome Karoviertel 2015 in Hamburg, führte durch den Abend.

„Masakhane ~ Gemeinsam wachsen“

Am Freitag, dem 5. Juni 2015, stellte filia dieses Projekt im Rathaus Altona vor. Zu diesem Anlass war Dawn Cavanagh nach Hamburg gekommen. Sie ist die Leiterin der Coalition of African Lesbians (CAL) in Johannesburg, Südafrika. Ihr Ziel ist es, volle Menschenrechte für Lesben, Bi und Trans* in Afrika zu erreichen.

Dawn Cavanagh verkörpert eine Aktivistin der besonderen Art: Sie kennt die Basisarbeit von der kleinsten Initiative im Township bis zur Interessenvertretung auf UN-Ebene. Im Gespräch mit Gründungsstifterin Ise Bosch erzählte sie lebendig und mitreißend von den Herausforderungen auch der Vernetzung über Ländergrenzen hinweg.

„Masakhane ~ Gemeinsam wachsen“ ist ein Kooperationsprojekt (unterlegter link zu filia fördert / Unterseite Kooperationen) gemeinsam mit dem Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) und CAL zur Stärkung von Lesben und Trans* in Subsahara-Afrika. Es zielt auf die Stärkung und Vernetzung von lesbischen Frauen und Transgender in Botswana, Sambia und Simbabwe und wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt.

Mädchen ans Steuer – „Selbst bestimmen. Selbst ausdrücken. Selbst ermutigen.

“Junge Frauen wollen selbst sagen, was sie brauchen, und selbst entscheiden, in welcher Welt sie leben wollen. Am 27. Juni 2014 kamen sie in Hamburg zu Wort.

Im Mädchenbeirat von filia bestimmen sie mit, welche Mädchenprojekte deutschlandweit gefördert werden. Sie suchen solche Mädchenprojekte aus, die junge Frauen stark machen: In Bielefeld organisierten schwarze Mädchen und junge Frauen of Color/mit Migrationshintergrund ihre eigene Konferenz, um sich gegen Diskriminierung zu stärken. In Berlin-Neukölln drehten Mädchen drei Filme zum Thema „Verbotene Liebe“. In Hamburg stellten Mädchen Podcasts zu Essstörungen mit den Stimmen von bekannten Persönlichkeiten wie Nina Hoger und Katja Riemann her.

„Aus dem Schatten treten“ – ein besonders bewegender Abend im SOAL

Am 14. Juni 2013 waren Vanda Durbakova und Ingrid Ginova von Poradna e.V. aus Košice, Slowakei, zu Gast bei der filia ProjektParty und sorgten für einen besonders bewegenden Abend im SOAL Bildungsforum.

Die Stühle haben kaum gereicht: Viele interessierten sich für die Auswirkungen des Rassismus in Europa, der auf dem Rücken von Roma-Frauen ausgetragen wird. Vanda und Ingrid und den anderen Frauen von Poradna sei Dank hat sich das Kämpfen dagegen und der Einsatz für diese größte europäische Minderheit gelohnt. Außer der Verurteilung der Slowakei durch den Europäischen Menschengerichtshof haben sie eine nachhaltige Gesetzesänderung in der Slowakei erreicht.

„Die Hälfte des Himmels – 99 Frauen und Du“ – Wanderausstellung zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Die Eröffnungsveranstaltung mit der Schirmherrin Jana Schiedek, Senatorin für Justiz und Gleichstellung, fand am 8. Juni 2012 um 18.00 Uhr statt.

„Die Hälfte des Himmels besitzt nur ein Prozent des globalen Vermögens. Wir unterstützen filia.die frauenstiftung, weil wir so gezielt zur Förderung von Mädchen und  Frauen weltweit beitragen können. ‚Geld ist mir nicht so wichtig‘ ist noch immer einer der verheerendsten Glaubenssätze vieler Frauen. Wer die Welt verändern will, braucht Geld!“

Die Ausstellung lief vom 9. bis 29. Juni 2012 im KUNST-NAH in der Großen Bergstraße 160 in Altona.

Was Frauen bewegt und was sie bewegen – zehn Jahre filia.die frauenstiftung

Anlass für Rückschau und Ausblicke, für Gespräche, Ehrungen und zum Feiern. –
Unter dem Motto „Was Frauen bewegt und was sie bewegen“ fand am 17. Juni 2011 die Jubiläumsveranstaltung von filia in Hamburg statt.

So zahlreich wie noch nie: Zum Jubiläum waren sie alle gekommen, Stifterinnen, Gremienfrauen und Mitarbeiterinnen, und haben gemeinsam den Erfolg ihrer Gemeinschaftsstiftung gefeiert. Ein Highlight der Veranstaltung war die Tombola zur Unterstützung von „Girls Only Radio Station“ mit Sitz in Kairo, Ägypten. Es kamen insgesamt 1710 Euro zusammen. Wir bedanken uns bei allen Loskäufer_innen

Auf dem Podium diskutierten internationale und nationale Gäste zu den Themen „Feminismus heute“ und „Wo ist das Geld für die Frauenbewegung?“.

Die Geschichte der Stiftung in zarten Aquarellfarben mit Witz und Sinn für das Wesentliche: Gründungsstifterin Susanne Bächer steckte mit ihrer Begeisterung an.

4. ProjektParty

Die 4. ProjektParty fand am 11. Juni 2010 im MAZZA in Hamburg statt. filia stellte ihren Gästen die inspirierende feministische Bewegung in Serbien vor. Tijana Popivoda vom Autonomen Frauenzentrum in Belgrad und Biljana Stankovic von der Novi Sad Lesbian Organization erzählten von der ganz besonderen Vernetzung der Frauengruppen und ihrer gemeinsamen Arbeit für Gleichberechtigung und Frieden. Lebendige Bilder von ihrer Straßenperformance gegen häusliche Gewalt geben einen Eindruck von der Kreativität und Power der serbischen Feministinnen.

3. ProjektParty

Zur 3. ProjektParty am 26. Juni 2009 hatte filia Libkan Bazaeva eingeladen. Sie ist Menschenrechtsaktivistin und Leiterin der Organisation „Frauenwürde“ (Schenskoje Dostoinstwo) in Grozny, Tschetschenien.

Sie erzählte uns über ihre Arbeit und die Situation von Frauen in Tschetschenien – kurz nach der Beendigung des „Anti-Terror-Krieges“ durch Russland im April 2009. filia fördert das eher ungewöhnliche Projekt „Frauenwürde“.

2. ProjektParty

Zur 2. ProjektParty – die seit dem Erfolg im Vorjahr jetzt immer am Abend vor der Jahresversammlung stattfindet – am 6. Juni 2008 hatte filia Beatrice Achaleke, Geschäftsführerin von AFRA (International Centre for Black Women’s Perspectives), eingeladen. Sie berichtete als Mitgründerin des Schwarzen Europäischen Frauenrats – Black European Women’s Council – über die Aktivitäten dieses neu gegründeten Netzwerkes.

Schwarze Frauen in Europa haben sich zusammengeschlossen, um sichtbar und hörbar ihre Interessen zu vertreten. Fragen von Identität, Arbeitsmarkt und politischer Partizipation standen bei der Gründung in Wien im Herbst 2007 im Zentrum, eine Resolution an die EU wurde verabschiedet – diese Frauen handeln und wollen Verbesserungen erzielen.

1. ProjektParty

Anlass zur 1. ProjektParty am 22. November 2007 war der Besuch unserer langjährigen Partnerin Slovak-Czech Women’s Fund. Die Länder-Direktorinnen aus Prag und Bratislava waren auf Einladung von filia in Hamburg zum Erfahrungsaustausch gekommen.

Mit diesem neuen Format wollen wir unseren Geber_innen die Gelegenheit geben, direkt Aktivistinnen aus geförderten Projekten zu begegnen. Mit Markéta Hronková aus Prag und Viera Klementová aus Bratislava kamen sie schnell ins Gespräch und erlebten eine teilweise witzige Präsentation ihrer Arbeit.

Der Slovak-Czech Women’s Fund unterstützt Frauen und Mädchen darin, „ihre Träume, Ambitionen und Ziele zu erreichen“ – über die tschechisch-slovakischen Ländergrenzen hinweg. filia förderte 2007 ein überregional angelegtes Vorhaben zur Förderung und Stärkung von Mädchen und jungen Frauen.