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Auf den Spuren georgischer Frauen

Emanzipation im Südkaukasus – begegnen Sie den Töchtern, Müttern und Großmüttern des georgischen Feminismus!

Auf der Frankfurter Buchmesse 2018 ist Georgien das Gastland.

filia.die frauenstiftung fördert seit vielen Jahren Frauenorganisationen in Georgien: So kam es zu einer schönen Zusammenarbeit vieler Partnerinnen: Gemeinsam mit dem Soviet Past Research Laboratory (Georgien) zeigt filia.die frauenstiftung 25 Tafeln der Ausstellung „50 Frauen aus Georgien“ in der Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg.
Die Ausstellung stellt außergewöhnliche Persönlichkeiten vor: Schriftstellerinnen, Sportlerinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und aktive Frauen, die im 19. und 20. Jahrhundert etwas in der georgischen Gesellschaft bewegt haben. Die Biografien geben Einblicke in die vielfältigen Lebenswirklichkeiten und reflektieren gleichzeitig exemplarisch die Linien und Brüche der jüngeren georgischen Geschichte.

Die Ausstellung ging aus einem Forschungsprojekt des Regionalbüros Südkaukasus der Heinrich-Böll-Stiftung hervor.

Grußwort von Nino Haratischwili, Autorin, Dramatikerin, Regisseurin – lebt in Hamburg:

„Georgien hat sich in den 25 Jahren seit der Unabhängigkeit, nach etlichen sozialen und politischen Umwälzungen, nach Kriegen und Bürgerkriegen, nach der langen und oft schmerzhaften Identitätssuche, die nach 70 Jahren in der Sowjetunion folgte, sich wieder stark Europa zugewandt.
Dennoch ist dieser Weg nicht immer einfach und viele Traditionen scheinen den modernen Entwicklungen, die hierfür nötig sind, im Wege zu stehen. Die Gesellschaft scheint oftmals hin und her gerissen, zwischen Gestern und Morgen, zwischen der Sehnsucht nach dem Ureigenen und der Öffnung zum Westen hin und in dieser Selbstfindung spielt die gesellschaftliche Rolle der Frau eine immens wichtige Rolle.
Die Frauen scheinen diesem Druck, der durch diese Reibung entsteht am stärksten ausgesetzt, obwohl sie zugleich oftmals diejenigen sind, die sowohl die Familie ernähren müssen, als auch diejenigen, die dem patriarchale Rollenbild zu entsprechen haben. Umso wichtiger ist es, dass man diese äußerst notwendige Entwicklung unterstützt, dass man zeigt, dass es in Georgien schon immer starke Frauen gegeben hat, die für ihre Rechte eingestanden sind und dass ihnen diese Rechte heute mehr denn je zustehen.
Dafür braucht man in erster Linie einen öffentlichen Diskurs. In diesem Diskurs spielt die Böll Stiftung in Georgien eine große Rolle, sie ist oftmals die Schirmherrin sehr vieler Forschungen, Publikationen und Veranstaltungen, die diesen Austausch anregen. Umso schöner, dass sie solch wunderbare Partner gefunden hat, wie Soviet Past Research Laboratory in Tbilisi und filia. die frauenstiftung in Hamburg.“



2. – 28.
Juni 2018
Zentralbibliothek
Bücherhallen Hamburg
Hühnerposten 1 am Haupteingang
Arno-Schmidt-Platz von
Montag bis Samstag 10 – 19 Uhr

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