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Eilanträge

Projekt: Gedenk-und Protestveranstaltung "Vergesst niemals Morsal!"

Am 16.12. begann der Prozess gegen den Bruder und Mörder von Morsal Obeidi, der die 16-jährige wegen "westlicher Lebensführung" im Mai 2008 in Hamburg erstochen hat. Terres des Femmes organisierte eine Mahnwache und Gedenkfeier vor dem Gerichtsgebäude.
Auf ihrer Website kann die Presseerklärung zu der lebenslangen Verurteilung des Mörders nachgelesen werden. Die Verkündung des Urteils hat heftige Reaktionen hervorgerufen: Größtenteils Zustimmung in der Öffentlichkeit, Empörung in der aus Afghanistan stammenden Familie von Opfer und Täter.
Summe: 500 €
Terres des Femmes
www.frauenrechte.de

 

Anonym, Turkmenistan

„We did it!“ schreibt die Leiterin unserer Partnerorganisation aus Turkmenistan.
Im Februar bewilligte filia ihren Antrag – der erste Eilantrag, weil nur schnelles Handeln die Gelegenheit ergreifen konnte:
Willkürlich waren in verschiedenen Regionen Turkmenistans Frauen mit ihren Familien aus ihren Häusern vertrieben worden, angeblich um für Straßen- und Hotelneubau Platz zu machen. Bis heute haben die Betroffenen von den örtlichen Behörden die versprochene Entschädigung nicht bekommen. Mit Unterstützung von filia klagte eine Gruppe von Frauen erfolgreich ihr Recht vor dem Obersten Gerichtshof in Turkmenistan ein – es wurde ein Präzedenzfall geschaffen. Die Versuche der Gegner im Gerichtssaal, die Frauen mit der „alten sowjetischen Taktik“ der Bedrohung einzuschüchtern, wurden vom Richter unterbunden. 
„Oft sind Frauen aus muslimischen Gesellschaften still und eher schwer zu mobilisieren. Unser Sieg am Obersten Gericht zeigte ihnen, dass sie die Kraft haben, ihre Ziele zu erreichen.“, beschreibt die Projektleiterin die Veränderung bei den Klägerinnen.
Eine Kampagne informierte andere betroffene Frauen über den Erfolg, so dass weitere Anhörungen und Prozesse geführt werden konnten. Darüber hinaus wurde das Ansehen von Frauen im turkmenischen Gemeinwesen und in der Öffentlichkeit sehr gestärkt.
Dass wir den Namen der Initiatorin hier nicht veröffentlichen, ist kein Zufall. Sie hat darum gebeten, weil sie Verfolgungen befürchten muss.
Wir bedanken und bei Mama Cash www.mamacash.org für die gute Kooperation.