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Trialogprojekt "Back to the Future"

„Back to the Future“ – Zurück in die Zukunft! Seit 15. Mai 2017 arbeiten in Kiew und zahlreichen Regionen der Ukraine, in Tiflis und Gori in Georgien, in Berlin und  Limburg insgesamt 10 Frauenorganisationen daran, Aktivistinnen unterschiedlicher Generationen zusammen zu bringen.
Auf einer Konferenz im November 2017 in Kiew sollen die Ergebnisse präsentiert (als Videos, Fotos, Performances, Podcasts…) und diskutiert werden.
Welche Träume haben die älteren Feministinnen? Worauf können Frauen und Mädchen aufbauen? Wie sieht ihre Lebenswirklichkeit heute aus und wie wollen sie morgen leben? Was bewegt sie? „Intergenerativ“ kann auch „divers“ bedeuten.

Bereits zum dritten Mal kooperiert filia mit dem Auswärtigen Amt. Nachdem das Ministerium unseren deutsch-georgische Austausch der letzten zwei Jahre mitfinanziert hat, unterstützt es nun unser Trialog-Projekt, das filia mit den Schwesternstiftungen Women’s Fund in Georgia und Ukrainian Women’s Fund gemeinsam initiiert hat. Zum Projektauftakt traf sich eine Initiativgruppe bei filia in Hamburg.

“This is exactly what we need.“ Genau das, was wir gerade brauchen, meinte Olesia Bondar aus der Ukraine, als wir die Projektidee vorstellten. Konkretisiert haben wir sie dann in Hamburg gemeinsam.
Vom 13. bis 15. März 2017 traf sich die Initiativgruppe, bestehend aus Aktivistinnen und Vertreterinnen der Frauenstiftungen aus der Ukraine, Georgien und Deutschland, bei filia. Wir verständigten uns über die Ziele und über den Weg dorthin – als Frauenstiftungen und als Aktivistinnen. „Frauengruppen sind alle unterschiedlich, aber wir erleben jetzt in der Krise die Notwendigkeit zum gemeinsamen Handeln“, so Olesia Bondar, Direktorin des Ukrainian Women’s Fund.

Mariam Topchichvili, eine junge Aktivistin aus Georgien (Gründerin der „Young Feminists“ in Gori): „Bei einem feministischen Seminar habe ich gemerkt: Die sprechen ja über genau die Probleme, die ich habe!“ Und Nana Pantsulaia, Leiterin des Women’s Fund in Georgia sagt: „Ich bin die Tochter einer Feministin – meine Mutter wusste das aber nicht. Und mit meiner Tochter kann ich wunderbar über Feminismus diskutieren.“

Vanessa Ly Sok-Muy, eine junge feministische Filmemacherin aus Berlin, nimmt als Aktivistin für filia an dem Projekt teil. 2016 arbeitete sie im Mädchenbeirat mit. Bei unserem Treffen hatte sie ihre Kamera dabei und dokumentierte unsere Arbeit.

Lesen Sie die Beschreibungen der Projekte aus Deutschland, die Beschreibungen zu den Projekten aus Georgien und der Ukraine folgen in Kürze.


Deutschland

Projekt: „Gemeinsam stark: Feminismus von allen für alle!“

Wer Braucht Feminismus c/o Projektwerkstatt Umwelt und Entwicklung e.V.
In zwei Workshops für Feminist*innen aller Generationen beginnt ein Austausch über persönliche Definitionen von Feminismus und persönliche Inhalte und Ansprüche an
Feminismus – die dann in gemeinsam erarbeitete Statements zu „Wir brauchen Feminismus, weil…“ gegossen werden. Auf Plakaten, Fotos und als Postkartenmotive werden die Aussagen festgehalten und strahlen über die Kampagnenwebseite und die Wanderausstellung in die Öffentlichkeit.    
Summe: 4000 €
www.werbrauchtfeminismus.de

Projekt: „Mein Ich“
Kulturenwerkstatt / Wortwerkstatt Limburg
 „Da war ich klein – da war ich groß“. Entlang dieser Fragen führen die jungen Frauen aus der Wortwerkstatt Interviews mit möglichst verschiedenen Frauen. Es entsteht eine Gruppe interessierter Frauen und Mädchen, die aus den Texten eine Performance machen. Es sollen jene Situationen im Rampenlicht stehen, welche so oft im Hintergrund verschwinden. Die Performance wird, auf Video aufgezeichnet, weiterwandern.
Summe: 4000 €
www.kulturenwerkstatt.de

Projekt: Wie es war, wie es ist und wie es werden könnte
Frauenzentrum Paula Panke
In vier Tandems treten ältere und jüngere Aktivist*innen aus verschiedenen Lebenslagen miteinander in „Feministische Dialoge“ ein: sie treffen sich im Tonstudio, begleitet von einer Moderatorin, und besprechen Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges, Trennendes und Gemeinsames, alte und neue Träume. Es entstehen Podcasts zu gelebten Alltagsfeminismus, in englischer und deutscher Sprache.
Summe: 4000 €
www.paula-panke.de