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Stärkung von Menschenrechten im südlichen Afrika - Fortsetzung von Masakhane

Gemeinsam mit dem LSVD und finanziell gefördert vom BMZ wird filia die erfolgreiche Arbeit von Masakhane mit der Coalition of African Lesbians (CAL) fortsetzen.

Wie wichtig die Weiterführung dieser Arbeit ist, zeigt sich auch daran, dass CAL der erst 2015 nach jahrelanger Lobbyarbeit errungene Beobachterstatus bei der Afrikanischen Menschenrechtskommission im August 2018 wieder aberkannt wurde. Ein schwerer Rückschlag.

Ziel dieses 2. Masakhane-Projekts ist:


Menschenrechts-Aktivistinnen in Botswana, Lesotho, Mozambik, Sambia, Simbabwe und Swaziland, die in zivilgesellschaftlichen Organisationen für Frauenrechte und sexuelle Vielfalt arbeiten, werden in die Lage versetzt, Allianzen zu entwickeln und Entscheidungsträger_innen zu beeinflussen, um die Menschenrechts-Situation im Südlichen Afrika zu verbessern.

Es war ein sehr langer und mühsamer Weg mit vielen Verhandlungs- und Abstimmungsrunden, der nun endlich doch zu einer weiteren BMZ-Förderung führt.

Die Kollektive in Botswana, Sambia und Simbabwe werden an ihre bereits entwickelte Arbeit anknüpfen und zusätzlich zentrale Lernerfahrungen zur Vernetzungs- und Advocacy-Arbeit aus den vergangenen Jahren als Mentorinnen an Lesben-, Bi- und Transgruppen in 3 weiteren Ländern vermitteln. In Lesotho, Swasiland und Mosambik soll eine ebenso erfolgreiche Arbeit mit Hilfe von Austauschbesuchen und Vermittlung von best practice aufgebaut werden.

Insgesamt geht es darum, in einem sehr feindlichen und teilweise gefährlichen Umfeld sichere Strukturen zu schaffen und nach Analyse der jeweiligen landestypischen Bedingungen Pläne für eine proaktive Menschenrechtsarbeit zu entwickeln und auch praktisch umzusetzen.

Das Projekt läuft bis April 2021 und wird von filia mit insgesamt 83.000 € gefördert – dadurch konnten weitere 250.000 € vom BMZ gehebelt werden.