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Freiheit von Gewalt

Eine von drei Frauen erlebt in ihrem Leben Gewalt, die mit ihrem Geschlecht zu tun hat – in allen Ländern dieser Erde. Frauen und Mädchen, die mehrfach diskriminiert sind, haben ein höheres Risiko, Gewalt zu erfahren.

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist ein Verstoß gegen das Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit. Verschiedene Formen genderbasierter Gewalt sind im CEDAW-Menschenrechtsabkommen beschrieben, das die Abschaffung jeder Form der Diskriminierung der Frau zum Ziel hat.
Hier können Sie den gesamten Text der Frauenrechtskonvention (CEDAW) runterladen.

Die Istanbul-Konvention des Europarats setzt sich die Aufgabe, ein Europa frei von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt zu schaffen. Deutschland hat das Abkommen am 8. März 2017 ratifiziert.

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist ein komplexes Problem, das auf vielen Ebenen angegangen werden muss. Das UN-Forschungsinstitut für soziale Entwicklung UNRISD empfiehlt in seinem Policy Brief 21 vom März 2016 folgende Strategien: Frauen in der Ausübung ihres Rechts auf politische Teilhabe und Meinungsäußerung unterstützen, Frauenbewegungen stärken, Gelder (vor allem längerfristige) bereitstellen, Frauen über ihre Rechte aufklären und ihren Zugang zur Gerichtsbarkeit verbessern, generationsübergreifendes Lernen zwischen Aktivistinnen ermöglichen, mit den Medien zusammenarbeiten.

All das tun filias Projektpartnerinnen. Sie machen z. B. Lobbyarbeit bei lokalen Regierungen, führen Prozesse vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof, drehen Videos mit Antworten auf die Frage „Und wo kommst du her?“, verteilen Broschüren über Frauenrechte, führen Theaterstücke gegen einschränkende Geschlechterbilder auf, über die in der Presse berichtet wird, starten Kampagnen gegen häusliche Gewalt und so genannte Hate Crimes.

Hier finden Sie zahlreiche Beispiele:
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