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filia Stiftungsrat

2. Vorsitzende: Gotelind Alber

Geboren in Weinstadt, Deutschland
Diplomphysikerin. Tätig als Politikberaterin und Wissenschaftlerin im Bereich Energie und Klimapolitik mit den Schwerpunkten Energieeffizienz und erneuerbare Energien, Multi-level Governance, Geschlechter- und Klimagerechtigkeit. Über 25 Jahre Berufs- und Leitungserfahrung in den Bereichen kommunale, nationale und internationale Energie- und Klimaschutzpolitik, Gender und Entwicklungszusammenarbeit. Seit 2006 selbständig tätig.

"Je mehr ich filia kennen lerne, umso besser gefällt mir, was und wie gefördert wird, und in welchen Zusammenhängen das geschieht. Das verlockt zu stärkerem Engagement! Ich engagiere mich seit vielen Jahren für Frauen, zunächst in den Bereichen Naturwissenschaft, Technik und Energie, und seit einigen Jahren in der Klimapolitik. Meine Vision ist, dass internationale Gelder, zum Beispiel aus dem derzeit in Gründung befindlichen Green Climate Fund, stärker Frauen zugute kommen. Dabei können Stiftungen wie filia und ihre Netzwerke eine entscheidende Rolle spielen, und dazu möchte ich gerne beitragen."

Daniela Rastetter

Geboren in Freiburg im Breisgau, Deutschland
Studium der Psychologie in München. Promotion zur Dr. rer. pol. und Habilitation an der Universität Augsburg. Seit 2002 Professorin für Personal und Gender an der Universität Hamburg, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Fachbereich Sozialökonomie. Arbeitsschwerpunkte sind u. a. Gleichstellung und Managing Diversity in Unternehmen (geschlechtergerechte Personalauswahl, Frauen und Karriere, Anwendung von Antidiskriminierungsgesetzen in der Praxis, Diversity Management als betriebliche Strategie). Seit 2014 Gleichstellungsbeauftragte der Fakultät, seit 2016 Mitherausgeberin der Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management.

„Benachteiligungen auf Grund des Geschlechts und Ansatzpunkte zur Überwindung von Ungerechtigkeiten beschäftigen mich schon seit dem Studium. Ich arbeite deshalb sehr gern bei filia mit, weil hier konkrete Frauen- und Mädchenprojekte unterstützt und sichtbare Ergebnisse erzielt werden, und zwar in Regionen, in denen das Empowerment von Frauen und Mädchen besonders nötig ist. Aber auch die Berücksichtigung der Diversität unter Frauen (sexuelle Identität, soziale Herkunft, Bildung, Alter, etc.) ist ein Ziel von filia, das ich nachdrücklich unterstütze.“

Dr. Dana Jirous

Dr. Dana Jirous

Geboren in Köln
Studium der Politikwissenschaften in Berlin, Paris, St Petersburg, Promotion in Leipzig.

Seit 2005 Mitarbeiterin bei OWEN – Mobile Akademie für Geschlechterdemokratie und Friedensförderung e.V. Schwerpunktthemen: feministische Friedensarbeit, Zusammenarbeit mit Osteuropa, insbesondere post-sowjetischer Raum, biographisch-historische Ansätze der politischen Bildung.

filia.die frauenstiftung begeistert mich, weil filia Frauen darin unterstützt zu Akteurinnen des Wandels in ihren jeweiligen Gesellschaften zu werden. Dieser Wandel beginnt bei filia selbst, indem Frauen verschiedener Generationen, Herkunft und Hintergründe gemeinsam Entscheidungen über die Schwerpunkte und Förderung von filia treffen. Gemeinsam Ressourcenverteilung und Machtverhältnisse infrage zu stellen, neu zu denken und anders zu leben – dafür setze auch ich mich ein.“

Dani Parthum

Dani Parthum

Geboren in Limbach (Sachsen), Deutschland
aufgewachsen in der DDR, Textilfacharbeiterin, Hörfunkvolontariat, Studium der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre sowie Politikwissenschaften in Bochum und Glasgow, Abschluss 1998 als Dipl.-Ökonomin, fortgebildet 2016 zur Finanzanlagenfachfrau. 

25 Jahre Erfahrung als Hörfunk-Wirtschaftsjournalistin, Reporterin, Feature-Autorin, Moderatorin v.a. für die ARD und NDR Info. Finanzbloggerin aus Leidenschaft. Expertin für Banken und "Bad Banks", Ursachen von Finanzkrisen, Geldpolitik, (nachhaltige) Geldanlagen, HSH Nordbank. 

Seit 2016 selbständig als Geldcoach für Frauen und Online-Unternehmerin unter der Marke Geldfrau. Gründungsmitglied der Bürgerbewegung Finanzwende e.V.

„Geld verwandeln, Frauen stärken, Welt verändern - diese Ziele von filia teile ich. Sie sind auch meine. Ein großer Teil des Reichtums unserer Welt wird von Frauen geschaffen, ohne, dass sie darüber verfügen können. Ich möchte mit meinem Wissen und meiner Erfahrung filia dabei unterstützen, das zu ändern. Damit mehr Geld in Frauenhände fließt und damit Macht, die Welt so zu gestalten, wie Frauen es für richtig halten. Damit in der Welt mehr Miteinander herrscht, Menschlichkeit und gleiche Chancen."

Sanata Nacro

Sanata Nacro

Lebt in Köln, Deutschland
Studium der Afrikanistik und Romanistik mit dem Schwerpunkt Kulturwissenschaften. Tätig als geschäftsführende Fachreferentin* der Landesarbeitsgemeinschaft für Mädchen*arbeit in NRW und seit 2011 als Trainerin* für Rassismus- und Sexismuskritische Perspektiven.  Arbeits- und Interessenschwerpunkte: Queer-feministische und rassismuskritische Mädchen*-/Jugendpolitik, Begleitung von Selbstreflexionsprozessen im Kontext von Machtkritik, Machtkritische Organisations- und Strukturentwicklung, Empowermentarbeit, rassismuskritische Traumaarbeit und sexuelle Bildung/pleasure activism.

Eine Konstante meines beruflichen und politischen Engagements ist die Thematisierung von  Machtverhältnissen aus einer Schwarzen queer-feministischen Perspektive. Gleichzeitig ist für mich das gemeinsame Entwerfen von Strategien und Visionen wesentlich, damit wir für sinnvolle Alternativen streiten können. Wichtig sind mir dabei sowohl individuelle als auch kollektive Formen der Empowermentarbeit mit und für Mädchen*, Frauen* und als weiblich gelesene Menschen zu entwickeln, selbst zu nutzen und zu unterstützen.  Dementsprechend bin ich sehr daran interessiert die Empowermentarbeit von filia. die frauenstiftung zu unterstützen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Auch gefällt mir die Zielrichtung der Stiftung, sich gegen antifeministische, rassistische und menschenfeindliche Politiken zu positionieren und den Fokus auf das gemeinschaftliche und solidarische Handeln von Frauen* und als weiblich gelesene Menschen zu legen. Die nationale und internationale Unterstützung feministischer Projekte wecken meine Lust, mich als ein Teil des Stiftungsrates von filia zu engagieren.

Veronika Levintov-Levitan

Wohnhaft in NRW
Studium der Sozialwissenschaften, zuvor Studium der Rechtslinguistik an den Universitäten Köln, Montréal und Lausanne
Aktive Mädchen*beirätin seit 2018
Anknüpfungspunkte zu politischem Leben in Köln und Umgebung bei FLINT*Gruppen (FLINT* - Frauen, Lesben, Inter, Non-binary, Trans*), die Antidiskriminierungsarbeit und Sensibilisierungsarbeit leisten. Zudem engagiert zu sexuellen und reproduktiven Rechten und Gesundheit bei pia – pro familia in action, zu mentaler Gesundheit und zur Gestaltung von nachhaltigen Partizipationsstrukturen.

„Im Mädchen*beirat habe ich gelebte Frauen*solidarität erfahren. Als Kontrast dazu sehe ich, wie die Verschränkung von Diskriminierungsmechanismen außerhalb dieser safe space persönliches Wachstum behindert oder sogar verbietet. Es bedarf eines machtkritischen Blicks auf bestehende Strukturen und das eigene Mitwirken darin, um Mädchen* und Frauen* zu empowern. Die sozioökonomische Positionierung einer* jeden* und damit der Zugang zu Bildung und finanziellen Ressourcen sind durch diese strukturellen Vorgaben bedingt. Nur mit diesem Wissen und reflektiertem Handeln können wir als filia die Welt nachhaltig verändern. Ich bin mit Leidenschaft und Kampfgeist dabei, die Vision von selbstbestimmtem und gewaltfreiem Leben von Mädchen* und Frauen* in die Realität umzusetzen.“

Karin Stellwaag