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Globaler Süden

Südliches Afrika
Projekt: „MASAKHANE – Stärkung der zivilgesellschaftlichen Handlungsfähigkeit und regionalen Allianzen für Advocacy für Menschenrechte im Kontext sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität“
Coalition of African Lesbians. In Kooperation mit dem LSVD (Lesben-und Schwulenverband Deutschland)
Im Zentrum des dreijährigen Projekts (bis 2017) steht die Stärkung und Vernetzung lesbischer Frauen im südlichen Afrika. In Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe erhalten ihre Organisationen Unterstützung dabei, die Umsetzung der internationalen Menschenrechtsstandards in ihren Ländern einzufordern. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt das Projekt mit 490.000 €. filia ist Drittmittelgeberin und ermöglicht damit in enger Zusammenarbeit mit dem LSVD den Aufbau einer starken Bewegung für die Rechte von Lesben und Transgender im südlichen Afrika.
Summe: € 4.600
Thema Freiheit von Gewalt
www.cal.org.za
www.lsvd.de


Namibia
“Empowering young lesbian women and mobilising community support for their human rights”
Women’s Leadership Centre

Sie kommen aus den Regionen Khomas, Erongo, Otjozondjupa and Oshana in Namibia – sind zwischen 18 und 35 Jahren alt – sind Leiterinnen oder Mitglieder von lesbischen Gruppen und Frauenorganisationen, oder einfach einzelne junge Lesben. Gemeinsam reflektieren sie ihre Lebensrealitäten als junge lesbische Frauen und überlegen, wie sie für ihre eigene Sicherheit sorgen können. In ihren jeweiligen communities veranstalten sie dann künstlerische Aktionen und Workshops, die sexuelle Diversität verständlich machen und den Schutz der Menschenrechte von Lesben einfordern.
WLC führt dieses Projekt in Kooperation mit SODI und dem BMZ durch, filia ermöglicht es als Drittmittelgeberin.
Summe: 7.500 € (im 2. Jahr der strategischen Förderung)
Thema Partizipation
www.wlc-namibia.org


Philippinen / Global
“Demanding Accountability for the recognition and protection of WHRDs”
Women's Global Network for Reproductive Rights / Women Human Rights Defenders International Coalition (WHRD IC)
Die Women Human Rights Defenders International Coalition ist ein Netzwerk aus 35 Mitgliedern, die sich weltweit für den Schutz und die Stärkung von Frauenrechtsverteidigerinnen (Women Human Rights Defenders – WHRD) einsetzen. Die Coalition war am Prozess der Entwicklung der Sustainable Development Goals beteiligt und kritisiert, dass WHRD nicht explizit im Dokument genannt sind, obwohl sie zentrale Akteurinnen für die Erreichung vieler Ziele sind. Die Nennung würde eine bessere Handhabe für die Einforderung ihrer Rechte gegenüber Regierungen bedeuten. 2019 beginnt die erste Review der SDGs – bis dahin will die Coalition Druck aufbauen, damit dieser Punkt dort explizit aufgenommen wird. Zusammen mit awid und der Women‘s Major Group werden Prinzipien und Indikatoren erarbeitet.
Summe: 8.000 €
Thema Freiheit von Gewalt
http://www.defendingwomen-defendingrights.org/

Schwerpunkt Frauen und Klimagerechtigkeit

Mongolei
„Climate Finance and Climate Justice for Women“
Mongolian Women’s Fund (Mones)
Wie können in der Mongolei Gelder aus dem Green Climate Fund der UN zu Grassroots-Frauengruppen geleitet werden? Die mongolische Frauenstiftung Mones verschaffte sich mit filias Unterstützung einen Überblick über die Wege, in denen die Gelder vergeben werden, und entwickelte Strategien, wie sie auf die Vergabe Einfluss nehmen kann – zugunsten von Frauen, die direkt von den Folgen des Klimawandels betroffen sind. Dazu vertieft Mones die Zusammenarbeit mit der National Designated Authority und Organisationen, die bereits Geldempfänger sind. Außerdem finden Treffen von Frauengruppen statt, bei denen das erworbene Wissen weitergegeben und gemeinsam an konkreten Strategien gearbeitet wird.
Mones ist ein Mitglied der Global Alliance for Green and Gender Action (GAGGA), einem weltweiten Netzwerk von 30 Frauenstiftungen und Umweltorganisationen.
Summe: 10.000 €
Thema: Partizipation
www.mongolianwomensfund.mn


Lateinamerika
„Women, Climate, Nature & Territorial Justice: A Partnership of Latin American Funds“
Elas (Brasilien)
Sieben Frauenstiftungen der Region Lateinamerika und zwei Umweltorganisationen haben sich zusammengeschlossen, um mehr Gelder für die Aktivitäten von Frauen gegen Umweltzerstörung  bereitzustellen. Mit filias Unterstützung werden mögliche Geldquellen wie Stiftungen, Geldströme des Green Climate Fund und Unternehmen erfasst und analysiert, um festzustellen, welchen Zugang auf Finanzierungsmöglichkeiten es für die Frauenstiftungen in ihrem jeweiligen Kontext gibt. Für die Zusammenarbeit der Frauenstiftungen untereinander wird in dieser ersten Phase eine Struktur aufgebaut, die in den Folgejahren ein effektives gemeinsames Handeln ermöglicht.
Summe: 10.000 €
Thema: Partizipation
http://www.fundosocialelas.org/