Bis zum 1. März 2012 nimmt filia Anträge mit Ideen und Plänen für Projekte für Mädchen und junge Frauen entgegen.
Frauenorganisationen aus der ganzen Welt können bei filia eine schnelle Förderung aus dem Möglichkeitsfonds beantragen.
>> zu den Förderrichtlinien und zum Antragsformular
" Gib Frauen Raum und sie können Wunder vollbringen." P. Vinnarasi Mallika, Projektleiterin DROPPS, Indien
Grußwort der Senatorin für Justiz und Gleichstellung Jana Schiedek zum 10-jährigen Jubiläum von filia.die frauenstiftung am 17. Juni 2011 im Baseler Hof
(...) sehr geehrten Damen und Herren,
es ist mir eine große Freude, heute – unmittelbar im Anschluss an meine Rückkehr von der Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister der Länder – zu Ihnen sprechen zu dürfen. Im Namen des gesamten Senats gratuliere ich Ihnen, liebe Stifterinnen, herzlich zum zehnjährigen Jubiläum.
filia – die Tochter: laut der Gründungstifterinnen ist filia.die frauenstiftung eine Tochter der Frauenbewegung. Sie ist zudem Tochter jeder ihrer Stifterinnen, ihrer Förderkreismitglieder, der Spenderinnen und Spender sowie all derjenigen, die ihr durch zeitliches Engagement helfen, zu gedeihen. Ihnen allen möchte ich ausdrücklich für Ihren intensiven Einsatz für die längst überfällige Gleichstellung von Mann und Frau danken.
>> die gesamte Rede
Ein Beispiel aus dem Alltag von Frauen heute:
Dieses Plakat hängt seit 2009 und auch 2010 in den Straßen von Grosny, Hauptstadt von Tschetschenien:
Linke Frau: Ich bin Tschetschenin und stolz darauf. Ich achte die Traditionen unserer Nation! Rechte Frau: Und wer bist Du? Deine Ausstrahlung schadet unserer tschetschenischen Gesellschaft! Das Plakat spricht für sich selbst.
Der Weg zu Chancengleichheit und selbst bestimmtem Leben für Frauen ist noch mühevoll und weit – obwohl die Globalisierung und Möglichkeiten internationaler Vernetzung Menschen einander näher gebracht haben.
Um filia’s Vision zu verwirklichen, fördert die Stiftung Projekte, die in ihrer Region einen Beitrag zu strukturellen Veränderungen leisten und die Kompetenzen von Frauen und Mädchen sichtbar machen. In manchen Regionen der Welt verschlechtern sich die Bedingungen für Frauen in diesem Moment.
filia fördert in den Regionen Mittel- und Osteuropa, im Globalen Süden und in Deutschland.
S&S: Inwiefern unterscheidet sich denn das Bild und Selbstverständnis eines Stifters von dem einer Stifterin?
Ise Bosch: Alles hierzu in einem Satz muss eine Pauschalisierung sein. Manche Stifterinnen erben von ihrem vorher gestorbenen Gatten und stiften zu seinem Gedenken. Frauen, die diese Bindung des Geldes nicht haben, sind eher
teamorientiert, für sie sind Gemeinschaftsstiftungen und Bürgerstiftungen interessant.

filia: Was hat Sie motiviert, bei filia Stifterin zu werden?
Dr. Vera Bloemer: Mich hat diese Aussage auf der Website gereizt: „Wer Frauen unterstützt, verändert die Welt“. Dieser Gedanke hat mich begeistert.
filia: Was bedeutet für Sie sozialer Wandel aus der Sicht von Frauen?
Dr. Vera Bloemer: Es sollte jede Frau unabhängig und selbstbestimmt über ihr Leben entscheiden können mit gleichen Möglichkeiten, gleichen Freiheiten ohne irgendwelche Benachteiligungen, ob in der Ausbildung, dem Berufsleben, in der Familie oder in der Lebensgemeinschaft.
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