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Mädchenbeirat bei filia!

Mädchenbeirat 2016 hat getagt!

Im Mädchenbeirat 2016 sind 13 Mädchen* und junge Frauen* zwischen 16 und 22 Jahren aus Hamburg, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin. Es sind Schwarze junge Frauen, junge Frauen of Color, mit handicap, lesbische Mädchen, junge Frauen mit muslimischem, christlichem und buddhistischem Glauben, mit ägyptischen, chinesischen, kurdischen, namibischen… Vorfahr_innen dabei.

Das Wochenende vom 29.4. bis 1.5.2016  wurde von zwei Mädchenbeirätinnen und zwei filia-Frauen gemeinsam vorbereitet und geleitet.
Zwischen 60 Anträgen konnten die Mädchen und jungen Frauen diesmal entscheiden. Und das schon zum 5. Mal in Folge!
Beirätin Paloma Ploemchen, auf dem ersten Foto links im Rollstuhl, berichtet: „Unter den Anträgen waren wieder starke, selbstbewusste Projekte für junge Frauen und Mädchen, die es sich lohnt zu fördern.“ Über das Wochenende in Hamburg erzählt sie in ihrem Video:
https://www.youtube.com/watch?v=tfRFW-na7FM

Wir brauchen DICH!

Ja, dich!

Wofür?
Für den Mädchenbeirat von filia!

Was ist das denn?
Eine Gruppe von etwa 12 ganz schön verschiedenen Mädchen und jungen Frauen, so zwischen 14 und 22 Jahren alt, aus ganz Deutschland.
Wir suchen neue Mädchen und junge Frauen, die Lust haben, was für andere Mädchen zu tun.

Was wollen wir machen?
Ein Wochenende im April 2016 nach Hamburg kommen und zusammen die besten Ideen für neue Mädchenprojekte auswählen! Hier hast du die Möglichkeit, über etwas Wichtiges mitzubestimmen. Deine Meinung ist gefragt! Du lernst, wie man gemeinsam Entscheidungen treffen und etwas für eine bessere Welt für Mädchen und junge Frauen tun kann.

Und wer ist eigentlich filia?
Eine Frauenstiftung in Hamburg. filia sammelt Geld ein und gibt es an Projekte von Mädchen und Frauen weiter. „filia“ bedeutet übrigens „Tochter“.

Und was für Mädchenprojekte?
filia unterstützt Projekte mit Geld, die Mädchen stärken und etwas dafür tun, dass Mädchen und junge Frauen frei von Gewalt leben und in der Gesellschaft mitentscheiden können. Dabei geht es besonders um Mädchen und Frauen, die mehrfach diskriminiert sind – nicht nur weil sie weiblich sind, sondern auch, weil sie eine andere Hautfarbe oder einen anderen Glauben als die meisten haben, weil sie ein handicap haben oder weil ihre Familien aus einem anderen Land kommen oder weil sie sich in andere Mädchen/Frauen verlieben. Im Mädchenbeirat sind viele solcher Mädchen. Für diese Projekte können Organisationen bei filia bis zu 5.000 Euro beantragen.

Warum braucht filia mich?
filia möchte, dass Mädchen selber entscheiden können! Deshalb suchen wir vom Mädchenbeirat selbst die überzeugendsten und interessantesten Anträge aus und schlagen dem Stiftungsrat vor, welche Projekte das Geld bekommen sollen (für die Einrichtung, aus der du selber kommst, darfst du dann aber nicht stimmen).


Was kostet mich das?
Gar nichts. Du bist eingeladen, ein sehr besonderes Wochenende in Hamburg zu erleben. Alles ist barrierefrei für Rollifahrerinnen.

Klingt gut? Dann brauchen wir dich!

Nun zu dir: Was brauchen wir von dir?

  • Du bist bereit, dich bis zum 1. März 2016 schriftlich zu bewerben. Die Mädchenbeirätinnen vom letzten Jahr stimmen darüber ab, wer die freien Plätze bekommt. Du erhältst nach drei Wochen Bescheid, ob du dabei bist! Bitte benutze nur das angefügte Formular (mit Elternerlaubnis für alle unter 18 Jahren)! Lass dir vielleicht dabei helfen oder ruf uns an, wenn du Fragen dazu hast!
  • Du hältst dir den 29. April – 1. Mai 2016 frei, denn da reist du vielleicht nach Hamburg (oder du kommst sowieso aus Hamburg)! Du nimmst das ernst und findest nicht plötzlich eine tolle Partyeinladung wichtiger! Wir fangen am Freitag um etwa 18 Uhr an und hören am Sonntag um etwa 16 Uhr auf. Du wirst von uns am Hauptbahnhof abgeholt (Ankunft am Freitag gegen 17 Uhr) und auch zurück gebracht (Abfahrt am Sonntag gegen 17 Uhr). Die Fahrtkosten mit der Bahn erstatten wir dir.



Nun, zögere nicht lange!
Sprich mit deinen Eltern (die sich sehr gern mit Fragen an uns wenden dürfen)
- und los geht’s!

Ansprechpartnerin:
Sabine Sundermeyer, Projektmitarbeiterin Mädchenbeirat
Tel. 0511 - 62 10 91
s.sundermeyer(at)filia-frauenstiftung(dot)de
www.filia-frauenstiftung.de   


Bewerbung_Mädchenbeirat_2016 als word
Bewerbung_Mädchenbeirat_2016 als pdf

Mädchenbeirat 2014

Mädchen gestalten Gesellschaft – und ihr eigenes Logo!

Vom 9. bis 11. Mai 2014 traf sich wieder der filia-Mädchenbeirat, um mit zu bestimmten, welche Projekte filia.die frauenstiftung 2014 deutschlandweit fördern wird.
Mit 26.000 EURO werden fünf Mädchen-Projekte finanziert werden. Ihre Auswahl präsentieren sie am 29. Juni 2014 dem filia-Stiftungsrat.
Von 2012 bis 2014 hat der Mädchenbeirat über 17 Projekte mit einer Gesamtsumme von 83.800 EURO mitentschieden!

2014 sind es 12 Mädchen und junge Frauen zwischen 15 und 23 Jahren alt. Sie kommen aus sechs norddeutschen Bundesländern, aus Ost und West. Einige sind das dritte Mal dabei, einige sind ganz neu.
filias Zielgruppe sind Mädchen und Frauen mit mehrfacher Diskriminierung. Im Mädchenbeirat haben auch einige Erfahrungen mit Mehrfachdiskriminierungen. Das fängt schon damit an, wie sie genannt werden – oder wie sie sich selbst bezeichnen. Nagaat (18) fragte nach, wie sie sich ausdrücken soll. Lea (18) antwortete: „Das Wort behindert wird ja als Schimpfwort benutzt. Da braucht man ein neues Wort. Jede hat ’ne andere Behinderung. Ich sage: Ich bin schwerhörig“. Melisa (22) sagte nachdenklich: „Das erinnert mich voll an Zigeuner. Ich sage: Ich bin ein Roma-Mädchen aus Bosnien.“

Wenn sie über die Projektanträge diskutieren, haben die jungen Frauen ein scharfes Auge. 16 Anträge standen zur Diskussion (insgesamt sind 40 Anträge aus ganz Deutschland eingegangen). Zu einem Antrag mit zu viel Freizeitgestaltung: „Wir brauchen etwas, was mit Frauenrechten zu tun hat – das hier ist nur Spaß“, findet eine Beirätin.

Mit Unterstützung der Art-Direktion des Missy Magazins Daniela Burger entwickelten die Mädchen am Sonntag ihr eigenes Logo. Ihre zwei wichtigsten Begriffe für den Mädchenbeirat: Teilhabe und Verbundenheit.
Daraus wurden Skizzen, basierend auf den Farben des filia-Logos.
Hier noch mal ihr Ergebnis und die Kurzform:

Zufrieden stellt eine Mädchenbeirätin am Ende des Wochenendes fest, „Toll zu sehen, wieviel Wirkung wir in die Welt reinbringen können.“ Und immer wieder als wohltuend und besonders empfunden: „Ich darf sein wie ich bin.“
Auf der Projektparty „Mädchen ans Steuer“ am 27.Juni 2014 präsentiert der Mädchenbeirat seine Arbeit und zwei der Förderprojekte aktuelles/veranstaltungen/8-filia-projektparty2014.html

Beim Mädchenbeirat 2015 – der vierte seiner Art – werden wieder neue Wege beschritten werden. Ein Team von Mädchenbeirätinnen und filia-Frauen wird die Arbeit gemeinsam vorbereiten. Claudia Bollwinkel und Sabine Sundermeyer – die Koordinatorinnen seit 3 Jahren – freuen sich darauf.
filia.die frauenstiftung ist die einzige und größte Gemeinschaftsstiftung, die weltweit Frauenprojekte fördert. Die Stiftung stellte sich die Frage, wie der Förderschwerpunkt „Partizipation“ auch strukturell umgesetzt werden kann. Eine Antwort darauf war die Einrichtung des Mädchenbeirates im Jahr 2012. Von 2012 bis 2014 stellte filia für Mädchenprojekte ein Budget von insgesamt 83.800 EURO zur Verfügung.
Seit 2013 ist filia.die frauenstiftung Botschafterin der Kampagne „Kinderbeiräte“ von Children for a better world e.V. für mehr Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in deutschen Stiftungen. http://www.children.de/was-wir-tun/jugend-hilft/foerderprogramm/kinderbeirat/
Außerdem arbeitet filia gemeinsam mit anderen Frauenstiftungen im Rahmen der Arbeitsgruppe „Community of Practices“ des „International Network of Women’s Funds“ auf der ganzen Welt daran, die Unterstützung für junge Frauenrechtlerinnen zu verbessern. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.inwf.org

Kontakt:
c.bollwinkel(at)filia-frauenstiftung(dot)de, Tel. 040 / 380 381 99-3
s.sundermeyer(at)filia-frauenstiftung(dot)de, Tel. 0511 / 62 10 91
www.filia-frauenstiftung.de

Mädchenbeirat 2013 – Ein Erlebnisbericht

Von MITbestimmung zu SELBSTbestimmung

Vom 26.-28.April 2013 tagte zum zweiten Mal der filias Mädchenbeirat im wunderschönen Mädchentreff Allermöhe. Die jungen Frauen erarbeiteten eine Rankingliste der interessantesten Mädchenanträge für den Stiftungsrat. Insgesamt ca. 26.000 Euro können in diesem Jahr vergeben werden.
                              
Der Mädchenbeirat ist bunt wie nie zuvor: 11 Mädchen und junge Frauen zwischen 14 und 24 Jahren. Die jungen Frauen sind in Deutschland, Südafrika und Russland geboren. Unter ihnen sind welche mit Migrationsgeschichten aus Ägypten, Russland und der Türkei. Eine spielt Klarinette und Geige, die andere Schachturniere. Eine trainiert bei St. Pauli, eine andere war mal deutsche Meisterin im Armwrestling der Frauen. Manche liebt (auch) Frauen. Eine hat Drillingsschwestern, eine andere studiert IT und spricht mehr als fünf Sprachen. Und endlich sind auch drei aus dem Osten Deutschlands dabei!

Grundlage für die Entscheidung der Mädchen für ihre Lieblingsprojekte sind Kriterien, die für sie selbst wichtig sind: Ein Projekt soll Mädchen stärken und ermutigen, sich für ihre eigenen Interessen einzusetzen. Es soll Viele erreichen: Es soll in die Öffentlichkeit strahlen. Am besten gefallen ihnen die Projekte, wo Mädchen und jungen Frauen das Thema selbst bestimmen und selber die Leitung übernehmen.

Anna (18) schlägt vor, ein Bild von uns im Kreis auf dem Boden zu machen. Die Mädchenbeirätin dokumentiert das ganze Wochenende mit ihrem scharfen Blick und ihrer Digitalkamera.  

Die Ergebnisse aus dem Projekten vom letzten Jahr sind bewegend: „Ich find’s schön, dass es so geworden ist, wie wir uns das vorgestellt haben“, sagt Greta (16). Zum Beispiel die Audiopodcasts mit Lebensgeschichten junger Frauen, die von Essstörungen betroffen sind von Waage e.V. Hamburg, die von Prominenten wie Katja Riemann, Susanne Fröhlich und Nina Hoger eingesprochen wurden.

Zu den 6 Geschichten:hier

In die kleine Funkelkiste hat Mädchenbeirats-Koordinatorin Sabine Sundermeyer Freundschaftsarmbänder gelegt. Immer zwei passen zusammen. Wir binden sie uns am Sonntagnachmittag gegenseitig um. „Kannst du etwas von dem, was hier gelaufen ist, in deinem Leben draußen gebrauchen?“, fragen wir im anonymen Feedbackbogen. Eine junge Frau antwortet: „Meine Meinung sagen & dafür stehen“, eine andere schreibt: „Dass man einfach seine Meinung sagt, egal was die anderen denken. Und vor allem, dass man sich so geben kann, wie man selber möchte.“            

Wir träumen von einem Mädchenbeirat, der es schafft, den Sprung von MITbestimmung zu SELBSTbestimmung zu machen: von Mädchen für Mädchen.  
 

Zur Pressemitteilung:
Wir sind die Zukunft – Mädchen entscheiden selbst über Fördermittel

Mädchenbeirat - Was ist das denn?

Im Jahr 2012 war das eine Gruppe von elf Mädchen und jungen Frauen zwischen 14 und 21 Jahren aus Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Sie waren alle sehr verschieden: die eine liebte Punkrock, die andere spielte Klavier; die eine ist in Zimbabwe geboren, die andere in Hannover. Eine war sogar mal deutsche Vizemeisterin im Armwrestling der Frauen! Und 2013 wird das wieder eine Gruppe von zehn oder elf Mädchen und jungen Frauen sein, wieder alle möglichst verschieden. Welche diesmal dabei sind, entscheidet sich bis Ende März 2013.

Und was machen die?

filia möchte, dass Mädchen selber entscheiden können! Deshalb hat sie letztes Jahr erstmalig einen Mädchenbeirat geschaffen. Die Mädchenbeirätinnen haben an einem Wochenende im Mai 2012 in Hamburg die überzeugendsten und interessantesten Anträge für Mädchenprojekte aus Deutschland ausgesucht und dem Stiftungsrat von filia vorgeschlagen, welche Projekte das Geld bekommen sollen. 2012 haben sie dabei über mehr als 30.000 € mitentschieden. Sie waren davon überrascht, wie viele Ideen es gibt, wie man die Welt für Mädchen und junge Frauen verbessern könnte: „Ich habe gar nicht gewusst, wie viele Menschen dasselbe wollen. Das beruhigt mich“, sagte Rieke (14) aus Hannover. Die Mädchen haben scharf hingesehen und umsichtig ausgewählt – und dabei immer gegenseitig ihre Meinungen respektiert. „Ich fühle mich jetzt als Teil von etwas Großem“, sagte Audrey (14) aus Hamburg. 


Im Juni 2012 haben drei Mädchenbeirätinnen an der Stifterinnenversammlung und am Stiftungsrat von filia in Hamburg teilgenommen. Eine von filias Stiftungsrätinnen sagte anschließend: „Es war ein Gefühl wie ein Staffelholz zu übergeben. Ich wünsche den Mädchen, dass sie Erfolg dabei haben, das zu ändern, was sie ändern möchten.“


Am 1. Internationalen Mädchentag am 11.10.2012 saßen zwei Mädchenbeirätinnen mit zwei jungen Frauen aus Förderprojekten gemeinsam auf dem Podium von filias Veranstaltung „Mädchen ermutigen“ in Hamburg. „Das stärkt für’s Leben“, sagt Mädchenbeirätin Faina (21) aus Berlin.


***Podcast zum Internationalen Mädchentag 2012***hier hören!
***Bericht von Mädchenbeirätin Anna Uljana zum Internationalen Mädchentag in Hamburg***hier lesen!

Im Herbst 2012 besuchte der Mädchenbeirat zwei der geförderten Projekte.

Und jetzt geht der Mädchenbeirat zum zweiten Mal an den Start, um Ende April 2013 die Ranking-Liste der Mädchenprojekte zu erstellen, die von allen für förderwürdig erachtet werden. Sechs Mädchen machen ein zweites Mal mit. Für die freien Plätze will filia Mädchen finden, die möglichst verschieden sind und aus den Zielgruppen kommen, für die auch die Projekte gemacht werden.

Welche Art Mädchenprojekte werden unterstützt?

filia will Projekte mit Geld unterstützen, die etwas dafür tun, dass Mädchen und junge Frauen frei von Gewalt leben können und dass sie in der Gesellschaft mitentscheiden. Dabei geht es besonders um Mädchen und Frauen, die besonders benachteiligt werden – nicht nur weil sie weiblich sind, sondern auch, weil sie eine andere Hautfarbe oder einen anderen Glauben als die meisten haben, weil sie ein handicap haben oder weil ihre Familien aus einem anderen Land kommen oder weil sie sich in andere Mädchen/Frauen verlieben. Für solche Projekte können Organisationen bei filia bis zu 5.000 Euro beantragen. Bewerbungsfrist ist der 1. April 2013.

***Zur Ausschreibung geht es hier!***

Ansprechpartnerinnen: 


Sabine Sundermeyer, Koordinatorin Mädchenbeirat, Tel. 0511 - 62 10 91 s.sundermeyer(a)filia-frauenstiftung(dot)de, www.sabine-sundermeyer.de

Claudia Bollwinkel, Projektmanagerin,  Tel. 040 - 380 381 99-3
c.bollwinkel(at)filia-frauenstiftung(dot)de

 


 

Unterstützt wird filia bei diesem Modellprojekt von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.