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Anträge stellen

Bis zum 1. März 2012 nimmt filia Anträge mit Ideen und Plänen für Projekte für Mädchen und junge Frauen entgegen.
Frauenorganisationen aus der ganzen Welt können bei filia eine schnelle Förderung aus dem Möglichkeitsfonds beantragen.
>> zu den Förderrichtlinien und zum Antragsformular

filia Stiftungsrat

Vorsitzende: Siegrid Wittenberg

Geboren auf Westerland/Sylt

Studium auf Lehramt an Grund- und Hauptschule in Braunschweig.
1981 - 1983 tätig als Lehrerin, 1983 Mitgründerin der Autonomen Jugendwerkstätten Hamburg, 1983-1988 Lehrerin und Vorstand bei den Autonomen Jugendwerkstätten, 1987 Gründung des Vereins Zahnrad e.V. : Aufbau-und Konzeptentwicklung, 1988-1993 wissenschaftliche Begleitung des Modellversuches: "Berufsfindung für sozial benachteiligte Mädchen in technischen Berufen" bei Zahnrad e.V., ab 1997 tätig als Weiterbildungslehrerin, gegenwärtig bei passage gGmbh.
Auslandsaufenthalte: 1993 - 1994 in Indonesien, 1994 - 1996 in Malaysia, 2001- 2005 in Griechenland.
Vorstandsarbeit bei den Dolle Deerns seit 1983.
Mitgründerin der LAG Mädchenpolitik 2001 in Hamburg.

"Seit 2006 arbeite ich ehrenamtlich bei filia in der AG "Projekte in Deutschland" (PiDe) mit.
Immer wieder kommt es zu spannenden Fragen, Diskussionen und Sichtweisen, um durch intensive Auseinandersetzung Übereinstimmung mit dem Projekt und der Strategie von filia zu finden. Daran mitzudenken habe ich Lust, da es mich als politisch-strategisch denkende Frau auch im Alltag fordert.
Ich bin seit vielen Jahren in der Jugendberufshilfe tätig und sehe die politische Entwicklung in Bezug auf Förderung von Mädchen und Frauenprojekten mit Grausen. Frauen müssen Verbünde schaffen, um sich zu stärken, Öffentlichkeit herzustellen und sich politisch einzumischen.
Ich möchte mit Lust und ohne Druck arbeiten und denke, filia bietet Arbeit auf gleicher Augenhöhe. Vertrauen und Transparenz sind mir wichtig.
Ich fühle mich wohl bei filia, genieße die Sitzungen und das Zusammenkommen auf Veranstaltungen."
 


2te Vorsitzende: Dr. Ellen Seßar-Karpp

Geboren in Bonn, Deutschland

Studium Romanistik, Philosophie und Erziehungswissenschaften an den Universitäten Bonn, Tübingen, Freiburg und Dallas, USA.
Mitbegründerin und Geschäftsführerin des FrauenTechnikZentrum - DFR e.V. in Hamburg, danach Leiterin des europäischen Modellprojektes Technologie und Beratungszentrum beim Internationalen Netzwerk Weiterbildung e.V. (INET), Großpösna bei Leipzig.
Seit 2002 Geschäftsführerin bei INET e.V., Großpösna bei Leipzig.

"Die Chance, bei filia an der Verbesserung der Situation von Frauen und Mädchen international mitzuwirken, ist mir eine große Freude. Es ist sehr motivierend für mich, in Kooperation mit anderen engagierten Stiftungsfrauen und mit den Netzwerken von Schwesterstiftungen und Projekten konkret an Veränderungen zu arbeiten. Insbesondere das Ziel, strukturell etwas zu bewirken und nicht nur (auch sehr wichtige) kleine Impulse zu geben, gefällt mir sehr gut."


Marion Böker

Geboren in Heidenheim a.d. Brenz, Deutschland

Studium in Münster, Historikerin M.A., in zahlreichen nationalen und internationalen Frauenzusammenhängen aktiv, CEDAW und Gender Budgeting Expertin.
Seit 2004 selbständige Politikberaterin für Menschenrechte und Genderfragen in Berlin.

„Der Bereich der interkulturellen, inklusiven Frauen- und Menschenrechtsarbeit mit diversen Akteur/innen macht mir Freude und motiviert mich: Menschenrechtsrealität und eine die Diversität aller Menschen achtende Welt zu schaffen, ist existenziell wichtig wie Wasser und Brot. Ich arbeite gern für filia, weil ich erlebe, dass die Gründerinnen und Rätinnen wie Mitarbeiterinnen filias diese Haltung und Ziele ebenso verfolgen...“


Elke Braun

Geboren in Hennef-Sieg, Deutschland

Studium der Slawistik und Informationswissenschaften (M.A.) in Bonn und Berlin, in den 90ern in der internationalen humanitären Zusammenarbeit in Russland, Bosnien-Herzegowina und in Asien tätig.
Seit 2002 Referentin der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, Teamleitung im Handlungsfeld „Engagement für Opfer des Nationalsozialismus“


„…dass filia als eine von Frauen gegründete Stiftung Projekte von und für Frauen fördert, finde ich wichtig, richtig und sinnvoll. Zwar wird in Mittel- und Osteuropa das Thema der Geschlechtergerechtigkeit weniger gesehen und diskutiert als in Deutschland oder auf der Südhalbkugel unserer Welt. Doch auch dort liegt das zivilgesellschaftliche Engagement zum größten Teil in den Händen von Frauen, und viele von Ihnen setzen sich für einen gleichberechtigten Zugang zu Ressourcen und mehr Geschlechtergerechtigkeit ein…“


Tanja Chawla

Geboren in Heide (Holst.), Deutschland

Studium in Hamburg und London: Volkswirtschaft, Sozialökonomie (M.A.) und Politische Ökonomie der Entwicklungszusammenarbeit (MSc)
Seit 2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften, Hamburg, Fakultät Wirtschaft & Soziales, Abteilung Soziale Arbeit, Schwerpunkt: Geschlecht-Gewalt-Gesundheit, Lehraufträge für Migrations- und Genderseminare.
Ehrenamtliche Mitarbeit in zahlreichen feministischen Basisorganisationen.

„filia.die frauenstiftung. stellt für mich einen wichtigen Beitrag zum Empowerment von Frauen weltweit dar. Die Umsetzung des Mottos „Geld verwandeln-Frauen stärken-Welt verändern“ ist eines, welches eine treffende Reaktion auf die aktuell neoliberal geprägte Situation darstellt. Dieser ungerechten Verteilung von Ressourcen weltweit, welche einher geht mit patriarchal geprägten und/oder stützenden Strukturen, in Form von Gesetzen, Verfassungen oder internalisierten Geschlechterbilder als weitere Hemmnisse für eine tatsächliche Gleichstellung der Frauen, gilt es entgegenzuwirken…“


Stefanie Hoogklimmer

Geboren in Schleswig, Deutschland

Studium der Übersetzungswissenschaften & Ökonomie der Entwicklungsländer an den Universitäten Heidelberg und Coimbra (Portugal).
Seit 2005 Leiterin Marketing Europa für die internationale Anwaltsgesellschaft Allen & Overy LLP in Frankfurt am Main.
Zuständig für Konzeption und Koordination der Zusammenarbeit bei grenzüberschreitenden Projekten unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede sowie für die Beratung der Geschäftsführungen in den europäischen Standorten bei der Strategieentwicklung und -umsetzung.

"Networking und Präsentationen in einem internationalen Umfeld sind Bestandteile meiner täglichen Arbeit, die ich sehr gern bei filia mit Inhalten fülle, die zum sozialen Wandel für Frauen beitragen.
Ich freue mich, meine Fähigkeiten in ein Team engagierter und begeisterter Frauen einzubringen und das Gefühl zu haben, an etwas Größerem und gesellschaftlich Wichtigem mitzuwirken."


Cristina Torres Mendes

Geboren in Hamburg, Deutschland, portugiesischer Herkunft

Studium der Psychologie in Hamburg, Schwerpunkt pädagogische Psychologie
Seit Abschluss des Studiums Ende 2000 bei verikom - Verbund für Interkulturelle Kommunikation und Bildung e. V. - im Projektmanagement europäischer Arbeitsmarktprojekte und für verschiedene Projektentwicklungsaufgaben tätig. 2002 - 2007 - Projektmanagerin für fünf Arbeitsmarktorientierte Qualifizierungsprojekte des Arbeitsmarktprogramms der Europäischen Union EQUAL.
Ausgebildet als ProfiClownin in einer dreijährigen Ausbildung an der Hamburger Clownsschule clown.werden und nebenberuflich als Clownin tätig.

"Mich interessieren Strategien des Empowerment von Frauen. Frauen sollen sich frei von herrschenden normativen Lebensentwürfen für die Lebenswege entscheiden, die ihnen selbst am besten gefallen.
Mit filia verbinde ich die Chance, mich mittels eines staatlich und von Wirtschaftsunternehmen unabhängigen Gremiums für internationale Frauenbelange zu engagieren, verbunden mit der Hoffnung, dass die Stärkung von Frauenrechten und Frauenpotenziale einen positiven Einfluss auf eine gerechtere und lebensfreundlichere Welt nimmt.
Es freut mich sehr, dass eine eigene Frauenstiftung vorhandene Ressourcen von Frauen bündelt, um im Verbund mit anderen Frauen weltweit an Verbesserungsoptionen für Frauenleben zu arbeiten. Dieser solidarische Ansatz gefällt mir und ich freue mich, meine Kompetenzen in dieses Netzwerk einbringen zu können."