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Eilanträge 2009

Georgien

Women’s Fund in Georgia/ International Network of Women’s Funds
INWF Regional Meeting for the European Meeting in Tbilissi

In Tbilissi trafen sich vom 8. bis 10.10.2009 Vertreterinnen der europäischen autonomen Frauenstiftungen, um Strategien für gemeinsame Lobbyarbeit für Frauenrechte in der europäischen Stiftungslandschaft und für gemeinsames Fundraising zu erarbeiten.
www.inwf.org
Summe: 1.000 € (Folgeförderung)


Simbabwe

Gays and Lesbians of Zimbabwe (GALZ)
Projekt „Sexual Orientation Indaba“

In Simbabwe wird derzeit an der neuen Verfassung gearbeitet – mit Beteiligung zivilgesellschaftlicher Organisationen in den Reformprozess. GALZ setzt sich dafür ein, dass sexuelle Orientierung und sexuelle Identität als Menschenrechte in die neue Verfassung festgeschrieben werden. GALZ arbeitet seit langem daran, Homosexualität gesetzlich zu entkriminalisieren. Für die Lobbyarbeit braucht GALZ die Solidarität und Unterstützung anderer Menschenrechts-NGOs. Auch in Menschenrechts-NGOs ist Homophobie weit verbreitet; die Verbindung zwischen anderen Menschenrechten und dem Recht auf sexuelle Orientierung und sexuelle Identität wird oftmals nicht hergestellt. GALZ ist es gelungen, Kooperationspartner unter den Menschenrechts-NGOs zu gewinnen.
Bei dieser Indaba (traditionell in Südafrika: Treffen der Ältesten) soll innerhalb des Menschenrechtsdiskurses die Rolle von LGBT-Rechten thematisiert werden. Außerdem soll, an konkreten Strategien gearbeitet werden, wie der Reformprozess in diese Richtung beeinflusst werden kann.
www.galz.co.zw
Summe: 3.675 € (Folgeförderung)


Südafrika

Lesbian and Gay Equality Project

An einem Bach auf offenem Feld, in Sichtweite der Wellblechhütten des Townships KwaThema bei Johannesburg in Südafrika wurde im April 2008 der Leichnam von Eudy Simelane gefunden. Eudy Simelane war eine offen lesbische lebende junge Frau, ehemalige Fußballspielerin der Frauennationalmannschaft Südafrikas und Aktivistin für die Menschenrechte von Lesben. Sie wurde mit 31 Jahren von mehreren jungen Männern im Alter von 18 bis 24 Jahren vergewaltigt und ermordet. Von dem Prozess gegen die Mörder von Eudy Simelane erwarteten sich die Aktivistinnen des Lesbian and Gay Equality Project eine starke Signalwirkung für Bevölkerung und politische EntscheidungsträgerInnen: Sie erhofften sich die Anerkennung des Mordes als „hate crime“. Sie mobilisierten über 200 Menschen, die während der Verhandlungen vor dem Gericht ihre Zelte aufschlugen. Sie organisierten Demonstrationen in Delmas und eine Kampagne für die Rechte von LGBT (Lesbian, Gay, Bi- and Transsexuells), die sich an BürgerInnen und PolitikerInnen wendet.
Die Kosten für Bustransporte, Essen, Flugblätter unterstützte filia mit einer Eilförderung.
www.equality.org.za
Summe: 5.000 €