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filia lädt ein zum Film „FEMINISM INSHA`ALLAH“

Anlässlich des Internationalen Frauentags veranstaltet filia in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung und anderen Organisationen eine Vorführung des Filmes „FEMINISM INSHA`ALLAH: The Story of Arab Feminism“ mit anschließender Podiumsdiskussion.

Wann? 9. März 2017, um 19.00 Uhr

Wo? Kommunales Kino Metropolis, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg

Zur Veranstaltung
Zur Begrüßung spricht filia-Geschäftsführerin Sonja Schelper. Nach der Vorführung des Filmes findet eine Diskussion zum Film mit Imen Bessassi (Yalla – Initiative für Freiheit und Demokratie) und Heidemarie Grobe (TERRE DES FEMMES) statt; die Moderation übernimmt Karin Schönewolf  von DENKtRÄUME – hamburger frauen*bibliothek.
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion gibt es die Möglichkeit, bei Wein und Gespräch den Abend ausklingen zu lassen. In der Bar des Kinos werden Sie die Möglichkeit haben, mit den Vertreter_innen von filia und der anderen Organisationen ins Gespräch zu kommen und sich über unsere Arbeit zu informieren.
Der Film wird in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Zum Film
Der Film erzählt die in Europa kaum bekannte Geschichte des arabischen Feminismus. Feriel Ben Mahmoud hat dafür Interviews mit Frauen aus verschiedenen Generationen in Ägypten, Marokko, Algerien, Tunesien, Saudi Arabien sowie im Libanon geführt und historische Archivaufnahmen aufgespürt, um den seit mehr als einem Jahrhundert andauernden Kampf um Frauenrechte in den muslimisch geprägten Gesellschaften zu dokumentieren.
"Mit seinem bislang unveröffentlichten Archivmaterial und den Generationen übergreifenden Interviews ist FEMINISTS INSHA`ALLAH eine unverzichtbare Quelle für Women‘s Studies, globalen Feminismus und Studien über den Nahen Osten sowie islamische Gesellschaften." (Women Make Movies)
Der Film zeigt auch, welche innenpolitischen Auseinandersetzungen, aber auch welche außenpolitischen Einflüsse die Emanzipationsbewegungen in den jeweiligen Ländern förderten oder zurückwarfen. Zentrale Aussage des Films: Ohne Gleichberechtigung der Frauen gibt es auch keine Demokratie!
Die Regisseurin Feriel Ben Mahmoud, geboren 1976, studierte Geschichte und Politikwissenschaften in Paris. Seit 2001 produziert sie Dokumentarfilme zum Thema Frauenrechte in arabischen Ländern. Für “La révolution des femmes – Un siècle de féminisme arabe” erhielt sie auf Festivals weltweit zahlreiche Auszeichnungen.


Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit
Landeszentrale für politische Bildung Hamburg,
DENKtRÄUME – hamburger frauen*bibliothek,
TERRE DES FEMMES Städtegruppe Hamburg,
Yalla – Initiative für Freiheit und Demokratie und
Landesfrauenrat Hamburg.