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Aktuelle Förderprojekte

Schwerpunktregion Mittel- und Osteuropa

Mehrjährige strategische Förderung

Serbien
Zene u crnom
www.zeneucrnom.org
Projekt: “Women in Black - horizontal networking, solidarity, responsibility, feminist knowledge”
„Uvek neposlušne!“ – „Immer ungehorsam!“ lautet das Motto der Frauen in Schwarz in Serbien. Seit 25 Jahren kämpfen sie bei Straßenaktionen und Versammlungen gegen Faschismus, Sexismus und Rassismus. Mit einer dreijährigen Förderung stärkt filia die Frauenfriedensbewegung in Serbien. Das landesweite Netzwerk der Frauengruppen trifft sich regelmäßig, macht Solidaritätsaktionen für besonders Marginalisierte wie Flüchtlinge und mischt sich mit Veröffentlichungen ein.
Summe: 20.000 € (im 1. Jahr der strategischen Förderung)
Thema: Partizipation

Georgien
Merkuri
www.merkuri.org.ge
Projekt: “Domestic Violence Reduction in Samegrelo Region”
Das Gender Network Samegrelo besteht aus sechzehn Frauenorganisationen, die gemeinsam strategisch gegen Häusliche Gewalt vorgehen. Sie veranstalten Trainings, machen Lobbyarbeit mit Polizei und Lokalregierung, arbeiten mit den Medien zusammen und sind Teil der landesweiten Arbeitsgruppe zum CEDAW-Schattenbericht. filia unterstützt den Aufbau des Netzwerks bereits seit mehreren Jahren und verlängert die strategische Förderung um weitere drei Jahre – denn struktureller Wandel braucht Zeit!
Summe: 14.000 € (im 4. Jahr der strategischen Förderung)
Thema: Freiheit von Gewalt

Ukraine
Ukrainian Women’s Fund
www.uwf.kiev.ua
Projekt: First Steps to Success, Promotion of young women's and girls' activism and participation in democratic development in Ukraine
Beteiligung von Frauen an Friedensprozessen ist eine Priorität der ukrainischen Frauenstiftung. Die Rolle junger Frauen innerhalb der Zivilgesellschaft in der krisenhaften Situation zu stärken, ist ein Teil der Strategie – mehr junge Frauen sollen in der Lage sein, sich aktiv einzumischen. Im bewährten Programm „First Steps to Success“ werden durch einen Wettbewerb ca. dreißig junge Frauen ausgesucht, die ein Training erhalten und dann für eigene Projekte eine kleine Startförderung bekommen. Mit filias mehrjähriger Förderung legt UWF das Programm zunehmend in die Hände der jungen Frauen. In landesweiten Netzwerktreffen gestalten junge Frauen die Prozesse, planen, organisieren und leiten selbst.
Summe: 17.000 € (im 2. Jahr der strategischen Förderung)
Thema: Partizipation

Slowakei
Poradna
www.poradna-prava.sk
Projekt: „Rise of Roma women´s activism in Eastern Slovakia”
Poradna stärkt mit filias Unterstützung die Selbstorganisation von Roma-Aktivistinnen und unterstützt sie dabei, eine "Roma women's action group" aus etwa fünfzehn Frauen zu gründen, die Menschenrechtsverletzungen an Roma-Frauen sichtbar macht und auf lokaler Ebene dagegen vorgeht. So haben drei Frauen in Hermanovce gemeinsam eine Klage dagegen eingereicht, dass ihre Kinder automatisch den Klassen für Kinder mit geistiger Behinderung zugeordnet wurden. Die Roma-Aktivistinnen treffen auch mit anderen Roma-Frauen aus der Tschechischen Republik zusammen und diskutieren gemeinsam Strategien. Außerdem verstärken Roma-Frauen ihre Teilhabe an der Organisation Poradna selbst – eine Roma wurde als Koordinatorin für das Roma Women’s Rights Programm fest angestellt.
Summe: 14.000 € (im 3. Jahr der strategischen Förderung)
Thema: Partizipation

Kroatien
LORI
www.lori.hr
Projekt: “Implementation of LGBT lifestyles in schools and educational institutions in Croatia”
Beinahe ein Drittel der Jugendlichen an Schulen in Zagreb geben an, schon einmal jemanden beschimpft zu haben, weil sie ihn oder sie für schwul oder lesbisch gehalten haben. Junge Menschen mit nicht-heterosexueller Orientierung wachsen unter großem Druck auf. LORI hat ein umfangreiches Programm entwickelt, um an Schulen mehr Bewusstheit und Toleranz für nicht-heterosexuelle Lebensweisen zu schaffen. Mit Forum Theater, Seminaren für Lehrer_innen, Workshops für Teenager, mit der Verbreitung einer „Richtlinie für die Prävention und den Kampf gegen Homo-/Bi-/Transphobie an Schulen in Kroatien“ und der Bildung einer Selbsthilfegruppe arbeiten sie daran, die Lage von LGBT-Teenagern zu verbessern.
filia fördert das Programm in Kooperation mit der Hil-Foundation (Wien)
Summe: 8.000 € (im 3. Jahr der strategischen Förderung)
Thema: Freiheit von Gewalt

Einjährige Impulsförderungen

Armenien
Human Rights common Platform Social NGO
Projekt: “Empowerment of Refugee Women and Integration into Armenian society”
Gemessen an der Bevölkerungszahl hat Armenien den höchsten Prozentsatz an Geflüchteten aus Syrien aufgenommen. Dreißig geflüchtete Frauen werden im Projekt unterstützt und empowert – in Trainings zu Menschenrechten, Sprachkursen, Bewerbungstrainings. In den Communities, in denen sie leben, sollen starke kollektive Initiativen gestartet werden.
Summe: 6.251 €
Thema: Partizipation

Aserbaidschan
Center Women and Modern World
Projekt: „Building the capacity of women to participate in the conflict resolution and peace process”
Die Chancen auf die Vereinbarung eines Friedensabkommens steigen nachweislich, wenn Frauen aktiv bei Friedensverhandlungen beteiligt sind. Auch ist es wahrscheinlicher, dass die getroffenen Vereinbarungen tatsächlich umgesetzt werden. Mehr Frauen als Akteurinnen in Friedensverhandlungen im Südkaukasus an die Tische zu bringen, ist das Ziel des Projektes. In fünf Regionen in Aserbaidschan finden Treffen und Trainings statt, in denen 25 Frauen ihre Fähigkeiten ausbauen, sich in Dialoge zwischen Konfliktparteien einzumischen und zu Konfliktlösungen beizutragen. Eine Medienkampagne begleitet den Prozess.
Summe: 8.000 €
Thema: Partizipation

Bosnien Herzegowina
Udruženje za kulturu, afirmaciju i savjetovanje "KAS"
Projekt: „Empowerment, Advocacy and Activism Tools: Women and Girls with Disabilities against Violence”
Im März 2017 treffen sich 25 Frauen und Mädchen mit Handicap zu einer Konferenz in Banja Luka, die die brandneue Frauen-NGO „Kas“ gemeinsam mit Aktivistinnen mit Behinderung organisiert. In Workshops und Vorträgen geht es um sexuelle Gewalterfahrungen, Heilen von Trauma, Menschenrechte und gute Beispiele von Projektarbeit. Das Ziel ist, jungen Frauen mit Behinderung eine eigene Stimme zu geben und ein Netzwerk zu schaffen.
Summe: 2.082 €
Thema: Freiheit von Gewalt

Moldawien
"Equality" National Institute for Women of Moldova
niwm.org
Projekt: “Promoting Rural Young Women's Right for Political Participation”
Genderstereotype schränken die Teilhabe junger Frauen an Gesellschaft und Politik im ärmsten Land Europas stark ein. 200 junge Frauen in ländlicher Region entfalten in Debattierclubs und Workshops ihre „leadership skills“, entwickeln bessere Kenntnis über ihre Rechte auf gleiche Teilhabe und die Strategien, sie einzufordern. Das Ziel ist: mehr junge weibliche Wählerinnen und Kandidatinnen.
Summe: 8.000 €
Thema: Partizipation

Serbien
Roma Centre for Women and Children “Daje”
Projekt: “Strengthening the Roma women movement”
Daje betreibt seit 2009 eine SOS Hotline in Romanes (Sprache der Roma) – ihrer Erfahrung nach sind 75 % der Frauen in Roma Siedlungen von Gewalt betroffen. In Obrenovac und Mali Mokri Lug finden über einen Zeitraum von 5 Monaten zwei Workshops monatlich statt, aus denen öffentliche Aktionen gegen Gewalt hervorgehen - zur 16-Tage-Kampagne, zum Internationalen Frauentag und zum Weltromatag, dem 8. April. 10 Frauen vertiefen ihre Erfahrungen in einem Training, um zu Unterstützerinnen für andere Roma-Frauen zu werden.
Summe: 7.990 €
Thema: Freiheit von Gewalt

Serbien
Serbian Roma Youth Association
Projekt: “Step for Equality of Young Roma Women”
Gegen den Ausschluss junger Roma-Frauen von gesellschaftlichen Prozessen und Ressourcen – sowohl innerhalb der Roma Communities als auch außerhalb – setzen zwanzig junge Roma-Aktivistinnen Empowerment: In einem Training machen sie sich fit für die Arbeit für mehr Gerechtigkeit, anschließend leiten sie selbst Workshops für 400 andere junge Roma-Frauen. Eine Medienkampagne lässt ihre Forderungen hörbar und sichtbar werden.
Summe: 7.780 €
Thema: Partizipation

Tschetschenien
Vsegda vmeste
Projekt: „Let’s change our life!“
Die tschetschenischen Frauenorganisationen „Doveriye“ (Vertrauen) und „Vsegda vmeste“ (Immer gemeinsam) arbeiten zusammen, um für etwa 3.000 Frauen einen sicheren Ort zu schaffen, an dem sie gemeinsam Strategien entwickeln können, wie sie ihr Leben selbstbestimmt leben können. Betroffene von Gewalt erhalten Unterstützung und neue Perspektiven, zum Beispiel beruflicher Art, um unabhängiger zu werden. In Selbsthilfegruppen und Netzwerktreffen von Aktivistinnen stärken Frauen ihren Zusammenhalt und erarbeiten sich Freiräume und Einflussmöglichkeiten.
Summe: 8.000 €
Thema: Freiheit von Gewalt

Kooperation

Georgien
Women’s Fund in Georgia
Projekt: Girls Transforming Society Together
filias Kooperation mit ihrer georgischen Schwesternstiftung Women’s Fund in Georgia geht ins zweite Jahr. Wie bereits 2015 fördert filia in Georgien Projekte speziell von und für junge Frauen und Mädchen. Im November 2015 waren einige der jungen georgischen Aktivist_innen zu Gast in Deutschland. Nun stand der Gegenbesuch an: Vom 24. bis 30. Oktober 2016 flog eine Gruppe von acht jungen Frauen und Mädchen aus Deutschland nach Georgien. Dort trafen sie auf einer Rundreise verschiedene feministische Organisationen, wie z. B. die filia-Projektpartnerin Merkuri. Am Abschluss der Reise stand eine gemeinsame öffentliche Veranstaltung in Tblissi.
Thema: Partizipation

Eilförderung

Philippinen / Global
Women's Global Network for Reproductive Rights / Women Human Rights Defenders International Coalition (WHRD IC)
http://www.defendingwomen-defendingrights.org/
“Social Media Campaign”
Auf UN-Ebene gibt es einen Schutzmechanismus für Frauenrechtsverteidigerinnen. Denn Frauen, die für ihre Rechte und die ihrer Communities eintreten, sind in besonderem Maße geschlechtsspezifischer Gewalt und Bedrohung ausgesetzt – sie fordern die Wahrung ihrer Menschenrechte und fordern zugleich Stereotype heraus, die sie von der Rolle einer Anführerin ausschließen. Die Women Human Rights Defenders International Coalition ist ein Netzwerk aus 35 Mitgliedern, die sich weltweit für den Schutz und die Stärkung von Frauenrechtsverteidigerinnen einsetzen. Die WHRD IC und ihre regionalen Mitglieder wie zum Beispiel CAL beobachten die Situation, dokumentieren, schaffen Bewusstsein und setzen sich für Schutz und Sicherheit der Aktivistinnen ein. Als Reaktion auf die steigende Zahl der Übergriffe in bestimmten Regionen wird die IC in einer einmonatigen Kampagne, die am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, beginnt, in den sozialen Medien Aufmerksamkeit für aktuelle Fälle der letzten Monate schaffen – zum Beispiel für die Situation kurdischer Frauenrechtsgruppen in der Türkei oder die zunehmenden Repressionen gegen Umweltaktivistinnen in Lateinamerika.
Summe: 5.000 €
Thema: Freiheit von Gewalt