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Anträge stellen

Bis zum 1. März 2012 nimmt filia Anträge mit Ideen und Plänen für Projekte für Mädchen und junge Frauen entgegen.
Frauenorganisationen aus der ganzen Welt können bei filia eine schnelle Förderung aus dem Möglichkeitsfonds beantragen.
>> zu den Förderrichtlinien und zum Antragsformular

3. filia ProjektParty 2009

filia lädt ein: zur 3ten ProjektParty

Libkan Bazaeva

am: Freitag, den 26.06.2009
um: 18.00 Uhr
in die Segler-Vereinigung Altona-Oevelgönne e.V.,
Neumühlen 21, 22763 Hamburg.
      
Wieder stellen wir Ihnen eine ganz besondere Persönlichkeit, ihre Organisation und die Aktivitäten der Frauen vor Ort vor:
Libkan Bazaeva, Menschenrechtsaktivistin und Leiterin der Organisation „Frauenwürde“ (Schenskoje Dostoinstwo“) in Grozny
Sie erzählt uns über ihre Arbeit und die Situation von Frauen im heutigen Tschetschenien – kurz nach der Beendigung des „Anti-Terror-Krieges“ durch Russland im April 2009. filia fördert ein eher ungewöhnliches Projekt von „Frauenwürde“.

Seit 2008 hat sich filia ein neues Förderrland erschlossen. filia fördert das Projekt „Mädchen ohne Fesseln“ der Organisation „Lebensfaden“ mit Sitz in Grosny, Tschetschenien. 2009 ist eine neue Organisation mit neue Vorhaben hinzugekommen. Die Leiterin der Organisation „Frauenwürde“, Libkan Bazaeva, Menschen-Frauen- und Friedensrechtlerin, kam auf Einladung von filia zur ProjektParty nach Hamburg.
Viele Frauen und auch einige Männer hatten den Weg in die Seglervereinigung gefunden, um dem Bericht von Frau Bazaeva über die Situation von Frauen in ihrem Nachkriegsland zu zuhören. Am 16. April 2009 beendete Russland offiziell den „Anti-Terror-Krieg“ gegen Tschetschenien. Frau Bazaeva hat ihr Engagement für Frauen immer mit der Friedensarbeit verbunden.

>> Biographie Libkan Bazaeva

Einladerin Miriam Edding

Miriam Edding(li) und Libkan Bazaeva (re)

Einladerin zur diesjährigen Projektparty war Miriam Edding, filia Stifterinnen und Vorstandsfrau der Stiftung :do.
Aus ihrer Begrüßungsrede: "Schon bei der „Werbung“ für die Rolle der Einladenden sprach Katrin Wolf mit so viel Hochachtung, Wärme und Anerkennung von Libkan Bazaeva und ihrer Organisation „Frauenwürde“, dass ich mehr als nur neugierig wurde...Ich bin geehrt und froh, dazu beitragen zu können, die mutige und weitsichtige Arbeit von Libkan Bazaeva für die Rechte von Frauen in Tschetschenien zu würdigen und bekannt zu machen. Ein Satz, den Frau Bazaeva gestern sagte, ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: Sie sagte sinngemäß:„Ich empfinde immer so etwas wie Scham dabei, wenn ich mich nicht traue, das auszusprechen was ich für richtig halte. Aber ich bin nicht mehr so mutig wie früher. Ich habe gelernt, dass es vor allem darum geht, sich unter welchen Bedingungen auch immer für ein gutes, freudiges Leben einzusetzen. Für mich zählt das heute mehr, als für seine Überzeugungen zur Not auch mit dem Leben einzustehen.“Eine wahrhaftigere und menschlichere Art, ihren jahrelangen, hoch gefährlichen und natürlich! extrem mutigen Einsatz für Frauen- und Menschenrechte zu beschreiben, kann ich mir nicht vorstellen."

>> die ausführliche Rede