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Bis zum 1. März 2012 nimmt filia Anträge mit Ideen und Plänen für Projekte für Mädchen und junge Frauen entgegen.
Frauenorganisationen aus der ganzen Welt können bei filia eine schnelle Förderung aus dem Möglichkeitsfonds beantragen.
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Ergebnisse und Erfolge

ProjektParty mit Beatrice Achaleke vom „Rat Schwarzer europäischer Frauen“ BEWC

Die zweite Projektparty bei filia – und bereits eine „Institution“ mit klaren Spielregeln und vielen interessierten BesucherInnen.

Die filia-Gründungsstifterin Ute Pfeifer war im Juni 2008 die Gastgeberin der Party, die wegen der großen Resonanz im Vorjahr räumlich und zeitlich mit der Stifterinnenver-sammlung zusammen gelegt wurde. So hatten mehr Stifterinnen und auch zahlreiche BesucherInnen die Möglichkeit, eine Frau und ihre Vision kennen zu lernen, die durch filia unterstützt wird.
Und was für eine Vision, was für eine Frau! Beatrice Achaleke, Leiterin von AFRA (International Center for Black Women’s Pespectives, Sitz in Wien) hat die Idee eines Europa, in dem alle Stimmen gehört werden, auch die Stimme schwarzer europäische Frauen.
„Wir sind keine Opfer“, betont Beatrice Achaleke – Schwarze Frauen in Europa wollen als Gegenüber wahrgenommen werden, wollen ihre besondere Realität anerkannt und berücksichtigt sehen. Die Bewegung geht von ihnen aus, sie selbst bestimmen die Themen, die der 2008 neu gegründete Black European Women’s Council (BEWC) auf europäischer Ebene einbringen wird. Der BEWC versteht sich als Gesamtvertretung von Gruppen Schwarzer Frauen aus vielen europäischen Ländern. Zum Auftakt im April arbeiteten über 40 Frauen aus 16 Mitgliedsstaaten zusammen.
Beim Ausklang des Abends mit afrikanischem Buffet war Raum für tiefer gehende Gespräche, für gemeinsame Ideen und viel Gelächter.
Stimmen von Stifterinnen: „Es war eine nachhaltige Projektparty. Sie hat mein Leben bereichert und den Sinn geschärft“.“ Ich bin stolz, dass filia hierzu einen Beitrag geleistet hat.“ „Frau Achaleke hat „den Geist“, den filia gern unterstützen möchte, hervorragend repräsentiert.“

Nachklang

Bereits im September 2008 organisierte Frau Achaleke in Brüssel die offizielle Gründungsveranstaltung des Rates schwarzer europäischer Frauen. „Schwarze Europäische Frauen“ ist ein politischer Begriff: Die Frauen afrikanischer Abstammung oder Vorfahren sind mit ihren Kompetenzen und ihrem Potenzial ein Teil der überwiegend weißen europäischen Gesellschaften. Sie fordern die Wahrnehmung ihrer spezifischen Probleme: Rassismus, Sexismus, Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt, fehlende Repräsentanz auf politischer Ebene. Auf europäischer Ebene suchen die Frauen den Dialog mit den politisch Verantwortlichen. Die Publikation „Voices of Black European Women I“ (ebenfalls von filia unterstützt) wurde auch in Brüssel präsentiert.
Im April 2009 gab es die dritte Mitgliedsversammlung.
Mehr unter: www.bewnet.eu

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