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Deutschland

KOK - bundesweiter Koordinierungskreis gegen Frauenhandel, Berlin

Der KOK ist ein Zusammenschluss von Frauenorganisationen und Frauenberatungsstellen in Deutschland zur Bekämpfung des Frauenhandels und für die Verwirklichung der Menschenrechte von Migrantinnen. Der KOK ist eine langjährige Projektpartnerin von filia (Förderung seit 2003) und eine in ihrer Arbeitsweise in Deutschland einmalige Organisation.
Fördersumme: 2.000 €

 

LAG Mädchen, Hamburg

Die Kampagne "Mädchensicht" im Frühjahr 2008 macht die Interessen und Themen von Mädchen sichtbar. Mädchen gestalten die Kampagne sowohl inhaltlich als auch in ihrer Form mit.
Fördersumme: 8.090 €

 

Jugendförderverein MIKADO e.V., Nauen

In Nauen und Umgebung existieren kaum Unterstützungsangebote zur Hilfe beim Coming-Out für lesbische Mädchen. In der Stadtbibliothek wird nun eine Auswahl an Büchern und Filmen zum Thema angeboten und durch einen Flyer bekannt gemacht. Die Planung und die Auswahl der Medien wird von den Mädchen selbst durchgeführt.
Fördersumme: 850 €

 

Zentrale Informationsstelle Frauenhäuser, Kassel

Beim Kongress zum Umgangsrecht 18.-19.01.2008 in Frankfurt/Main wird auf den Konflikt zwischen Umgangsrecht und Frauen- und Kindesschutz aufmerksam macht und die Missachtung der Frauenrechte thematisiert. Der Kongress ist Teil der Kampagne "Gewaltig groß werden " kein Sorge- und Umgangsrecht für gewalttätige Männer".
Fördersumme: 3.000 €

 

Frauengesundheitstreff Tenever (FGT), Bremen

Die Einrichtung arbeitet seit 18 Jahren im sozialen Brennpunkt mit dem Ziel, die Gesundheit und Integration von sozial an den Rand gedrängten Frauen, in der Mehrzahl Migrantinnen, zu fördern. Um neue Finanzierungsquellen einzuwerben und den Unterstützer/innenkreis zu vergrößern, werden Erscheinungsbild und Öffentlichkeitsarbeit neu gestaltet.
Fördersumme: 3.000 €

 

Fluss e.V. (Freiburgs Lesbisches und Schwules Schulprojekt e.V.)

Fluss trägt das Thema Homosexualität in die Schulen: Bewusstseinsbildung unterstützt lesbische und bisexuelle Mädchen beim Coming-Out unterstützt, heterosexuelle Mädchen werden dazu ermutigt, sich für andere einzusetzen, die anders sind als sie selbst.
Fördersumme: 1.500 €

 

Wildwasser Freiburg

Eine neue Form des Beratungsangebotes per Email und Chat für Mädchen und Frauen, die von sexuellem Missbrauch betroffen sind, senkt die Zugangsschwelle für die Betroffenen.
Fördersumme: 2.000 €

 

FrauSuchtZukunft

Die Beratungs- und Behandlungsstelle "StoffBruch" für süchtige Mädchen und Frauen erweitert die ambulante Therapie für suchtgefährdete und süchtige Mädchen.
Fördersumme: 2.000 €

 

Flotte Lotte Mädchenmobil, Oberhausen

Die „Flotte Lotte“ macht mobile Mädchenarbeit im Raum Oberhausen: Mädchen werden mit einem ausgebauten Wohnmobil in ihrer vertrauten Umgebung aufgesucht. filia fördert den Ausbau und die Gestaltung eines neuen Fahrzeugs durch die Mädchen.
Fördersumme: 2.000.-€

 

Beatclub / Förderverein junger Musiker e.V., Dessau

Mädchen aus der Region Dessau können sich in diesem Projekt an verschiedenen Musikinstrumenten versuchen oder ihre Fähigkeiten als DJanes entwickeln. Die erworbenen Kenntnisse können einmal im Monat im Beatclub auf der Bühne präsentiert werden. Feste Strukturen weiblicher Selbstorganisation wie ein Mädchenbüro für Musikerinnen sind im Aufbau.
Fördersumme: 2.000.-€

 

Schokoladenfabrik Frauenzentrum e.V., Berlin

Durch einen Umbau will das Frauenzentrum Schokoladenfabrik in Berlin Räume für verschiedene Aktivitäten bereitstellen, so zum Beispiel ein Kunst- und Kulturraum oder die erste Berliner Frauenbörse. Für die Kosten wird mit filias Unterstützung eine Fundraisingkampagne durchgeführt.
Fördersumme: 2.000.-€
www.schokofabrik.de  
www.tausend-tanten.de

 

Terre des Femmes, Tübingen

Um eine breite Öffentlichkeit über die Praxis der weiblichen Genitalver-stümmelung zu informieren, wird „Terre des Femmes“ eine Wanderausstellung zum Thema erarbeiten.
Insbesondere Jugendliche sollen ange-sprochen werden, um das Bewusstsein für geschlechtsspezifische Menschenrechts-verletzungen zu stärken.
Fördersumme: 3.000.-€
www.frauenrechte.de
Keine Toleranz für Genitalverstümmelung! Veranstaltung am 6. Februar 2007 in Tansania

 

LesMigraS Lesbenberatung Berlin e.V.

Das Projekt LesMigraS (Lesbische Migrantinnen und Schwarze Lesben) setzt sich für die sexuelle Selbstbestimmung von Migrantinnen ein. Mit filias Unterstützung wird Sensibilisierungsarbeit innerhalb der MigrantInnen-Communities für Frauen mit lesbischer, bisexueller und transidenter Lebensweise sowie für Genderrollen und die Vielfalt von Lebensentwürfen geleistet.
Fördersumme: 3.800 € 
www.lesmigras.de

 

LAG Mädchenpolititk

„Danke Mareike, für deinen Eigensinn.“
Vielleicht haben die Hamburger/innen unter Ihnen die Plakate bemerkt, die zum Internationalen Frauentag am 8. März 2008 in Hamburg an Litfass-Säulen und Plakatwänden in U- und S-Bahn zu sehen waren. „Mädchen in Sicht“ war der Titel der Kampagne der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenpolitik Hamburg.
Die Frauen der LAG Hamburg hatten sich über die öffentliche Darstellung von Mädchen geärgert. Mal wurden sie als Teenagermütter, mal als Alphamädchen stilisiert, entweder Opfer oder Überflieger.
Sie wollten Mädchen und junge Frauen so zeigen, wie sie sich selber sehen. Deshalb war am Anfang der Vorarbeiten für die Kampagne offen, wie die Mädchen in die Öffentlichkeit treten würden. Fest stand nur, dass die Stärken und Kompetenzen von Mädchen gezeigt werden sollten, um das herkömmliche Bild zu verändern. Gleichzeitig sollte die Aktion Männer und Frauen, Politikerinnen und Unternehmer dazu animieren, Mädchen bei ihren beruflichen Lebenswegen stärker zu unterstützen.
Aus den Antworten von Mädchen bei einer Fragebogenaktion entfalteten die Organisatorinnen die Themen der Kampagne: Vereinbarkeit von Familie und Beruf, und vor allem die Freiheit, eigene Entscheidungen treffen zu können.
Die jungen Frauen, die sich mit ihrer Lebensrealität auf den Plakaten zeigen, sind alle selbst Besucherinnen von Hamburger Mädchentreffs und haben auch beim Foto-Shooting mit entschieden, wie sie sich präsentieren wollten.
Näheres unter www.maedchenpolitik-hamburg.de