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Förderprojekte 2004

Ukrainian Womens Fund (Kiew)
Slovak-Czech Women´s Fund (Prag und Bratislava)

Beide Schwesterstiftungen sind filia bekannt; es bestehen persönliche Kontakte zu den Kolleginnen. Zur Unterstützung des Aufbaus der beiden Frauenstiftungen trägt filia bei.
Die Kolleginnen in der Ukraine erleben einen politischen Umbruch ihres Landes, der, so hoffen wir, große Fortschritte in der Entwicklung und Verbesserung der Demokratischen Rechte und damit auch der Frauenrechte bringen wird. Wir stehen in laufendem Austausch mit der Stiftung.
Die Kolleginnen aus Prag und Bratislava leiten jeweils den regionalen Teil der Stiftung Slovak Czech Women`s Fund. Die Stiftung ist gerade ein Jahr alt und startet ihre Arbeit mit viel Engagement. Besonders die ländlichen Bereiche sind hier im Blick; erste Erfahrungen bestehen auch in der Arbeit mit Roma- Frauen.
Die Fördersumme wird bei beiden Stiftungen in konkrete Projektarbeit fließen.
Fördersumme 2004: je 8000 Euro

 

proFem: Advocats (Tschechische Republik)

proFem wurde auch 2003 durch filia gefördert. In ihrem Projekt AdvoCats bieten Anwältinnen Frauen, die häusliche Gewalt erfahren haben, kostenlose Rechtsberatung und begleiten sie in Gerichtsverfahren. Außerdem schulen die Juristinnen auch Sozialarbeiterinnen zur Gewaltprävention. Die Anwältinnen arbeiten ehrenamtlich.
Für die Verwaltung und die Führung der Organisation erhält ProFem Unterstützung durch filia.
Fördersumme 2004: 4000 Euro

 

SEKA (Kroatien): Förderung lesbischen Lebens in den Regionen des ehemaligen Jugoslawien

In den Balkanländern herrscht immer noch große Homophobie. Die Gay-Pride-Parade in Belgrad 2001 wurde von Faschisten brutal zerschlagen, Aktivistinnen wurden schwer verletzt und teils noch zusätzlich durch die Polizei misshandelt. Lesben kämpfen in einem solchen Klima um das psychische Überleben; Beziehungen stehen unter dem Druck der Geheimhaltung. Immer wieder rufen junge lesbische Frauen bei SEKA an und bitten um Hilfe. SEKA bietet ein Seminar für lesbische Aktivistinnen und eine Fortbildung für Mitarbeiterinnen aus Therapiezentren über Lesben als Klientinnen an.
Fördersumme 2004: 3500 Euro

 

KOK Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Frauenhandel und Gewalt an Frauen im Migrationsprozess e.V. (Potsdam)

KOK ist ein bundesweites Netzwerk, das Frauenhandel ins öffentliche Bewusstsein bringt, politische Maßnahmen anstößt und sich für einen würdevollen Umgang mit den betroffenen Frauen einsetzt. Mit Unterstützung von filia reiste KOK 2003 zur 30. Sitzung des Frauenrechtsausschusses der UN nach New York, um seine Schattenberichte zum Bericht der deutschen Bundesregierung vorzutragen und die Sitzung zu beobachten. Für die weitere Arbeit im Forum Menschenrechte erhält KOK weitere Förderung. Die Prävention von Frauenhandel stellt einen Schwerpunkt der Arbeitsinhalte für filia dar.
Fördersumme 2004: 2000 Euro

 

Sexwork. Prostitution. Frauenhandel. Ein interdisziplinäres Projekt des Museums der Arbeit (Hamburg)

Zu den gesellschaftlich virulenten Themen Sexwork und Trafficking erarbeiten Historiker/innen, Ethnolog/innen und Sozialwissenschaftler/innen eine große Wanderausstellung, die ab November in Hamburg, Berlin und Bonn zu sehen sein wird. Mit dem Museum der Arbeit plant filia eine langfristige inhaltliche Zusammenarbeit.
Fördersumme 2004: 3000 Euro

 

Einspruch e.V. - Rechtsambulanzen. Frauenrechtsschule. Fortbildungen. (München)

Der Verein bietet Frauen in wirtschaftlich schwierigen Verhältnissen Rechtsambulanz in Form von Einzel- und Gruppenberatung mit Anwältinnen in den Stadtteilen an, z.B. zu Hartz IV. Zur Arbeit gehört auch die Initiierung von Musterprozessen, die Beteiligung an der öffentlichen Debatte und damit Lobbyarbeit für Frauenrechte.
Fördersumme 2004: 3000 Euro

 

DROPSS Development of Rural Oppressed People?s Service Society (Indien)

Projekt der indischen Frauenstiftung Nirnaya, von filia gefördert seit 2001. Initiiert durch DROPSS haben sich in acht Slumgebieten der indischen Stadt Karaikudi Dalit Frauen in Gruppen, so genannten Sangams, organisiert, in denen sie sich regelmäßig treffen und austauschen. In 2003/04 konnten zwölf neue Frauenselbsthilfegruppen eingerichtet werden. Es haben vielerlei Aktivitäten stattgefunden - Dorftreffen, Trainings und Seminare, eine große Feier zum Tag der Menschenrechte. Fünf Frauen haben eine Fahrerlaubnis für Motorrikschas erhalten und arbeiten nun als Fahrerinnen in Karaikudi.
Fördersumme 2004: 4000 Euro.

 

Dairy Products (Mongolei)

Projekt des Mongolian Women´s Fund, wurde in 2003 erstmals gefördert.
In einem Trainings-Programm wurden 20 Frauen in der abgelegenen ländlichen Gegend von Khuvsgul Aimag in der Verarbeitung von Milchprodukten ausgebildet. Damit werden deren ökonomischen Lebensgrundlagen gestärkt, zugleich entsteht ein Modell des Community Organizing im ländlichen Mongolia. Mit der erneuten Förderung wird der Erfolg des Projekts sichergestellt.
Fördersumme 2004: 4000 Euro.

 

1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005

Überall auf der Welt setzen sich Frauen, oft unter Lebensgefahr, für den Frieden ein. Stellvertretend für sie sollen 1000 Frauen gemeinsam den Friedensnobelpreis 2005 erhalten. Seit der ersten Verleihung des Friedensnobelpreises 1901 wurden erst 12 Frauen damit ausgezeichnet. Mit diesem prestigeträchtigen Preis, einer umfassenden Dokumentation und der wissenschaftlichen Begleitung soll die Arbeit von Friedensfrauen sichtbar gemacht werden. Beim Verein und den Koordinatorinnen sind mehr als 2000 Nominationen eingegangen. 1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005 wurden jetzt weltweit ausgewählt. Der Brief, mit dem die Frauen für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen werden, liegt dem Nobel-Komitee in Oslo vor. Bis April 2005 werden alle Texte und Fotos für die Ausstellung und das Buch sowie die Internet-Präsentation gesammelt. Im Juni 2005 werden die Namen der 1000 Frauen bekannt gegeben.
filia unterstützte diese beispielhafte weltweite Initiative durch die Beteiligung an den Kosten für das überregionale Koordinatorinnen-Treffen im September 2004 in Moskau.
Fördersumme 2004: 5000 Euro

 

(Zweckgebundene Spende)
Astraea Foundation, New York, USA

Die Astraea Lesbian Action Foundation, die erste nationale lesbische Stiftung in den USA, ist seit ihrer Gründung 1977 eine feministische, basisorientierte Organisation. Bei der Bewilligung an die Astraea Foundation handelt es sich um eine von einer Spenderin zweckgebundene Zuwendung. Damit wird der International Fund for Sexual Minorities der Astraea Foundation unterstützt. Aus diesem Fond werden vorrangig Projekte in Zentral- und Südamerika, Asien, Afrika und Osteuropa gefördert, die sich für die Rechte und die Sichtbarkeit lesbischer, schwuler, bi- und transsexueller Menschen einsetzen.
Fördersumme 2004: 161.500 Euro