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Förderprojekte 2003

ProFem, Prag, Tschechische Republik

Profem ist eine Frauen-NGO in Prag, die vor zehn Jahren gegründet wurde. Das größte Projekt von ProFem ist AdvoCats for Women. Eine Gruppe von Anwältinnen in Prag, Most und Brno unterstützt in diesem Zusammenhang Frauen, die von Gewalt bedroht sind. Profem konnte das Projekt AdvoCats for Women bisher über staatliche Zuschüsse und mit EU Geldern finanzieren. Nach wie vor aber erweist sich die Absicherung der des Grundpersonals von ProFem als schwierig. Filia leistete mit der Förderung dazu einen anteiligen Beitrag.
www.profem.cz

 

SEKA, Hamburg

Der Verein SEKA arbeitet seit Jahren für Frauen und Kinder, die durch den Krieg im ehemaligen Jugoslawien schwer traumatisiert wurden. Zur Arbeit des Vereins gehört auch die Durchführung von Fortbildungen für Psychologinnen aus Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und dem Kosovo, die dazu dienen, deren therapeutisches Spektrum zu erweitern. Mit der Förderung an SEKA unterstützt Filia die Durchführung des 8. Seminars des im Jahr 2001 begonnenen Psychodrama-Fortbildungszyklus. Die vorangegangenen Seminare wurden durch die Stadt Hamburg finanziert, doch diese stellte nun ihre Förderung ein.
www.seka-hh.de

 

Mongolian Women´s Fund, Ulaanbaatar, Mongolia

Mit der Förderung durch filia legte die mongolische Frauenstiftung ein Trainings-Programm für Selbsthilfe-Initiativen auf, das dazu dient, Frauen in der abgelegenen ländlichen Gegend von Khusgul aimag in der Verarbeitung von Milchprodukten auszubilden. Damit werden deren ökonomischen Lebensgrundlagen gestärkt, zugleich entsteht ein Modell des Community Organizing im ländlichen Mongolia.
www.owc.org.mn//mwf

 

DROPSS (Development for Rural Oppressed Peoples Service Society), Karaikudi, Tamilnadu (Indien)

in Kooperation mit Nirnaya, Hyderabad, Indien
Die Slumgebiete von Tamilnadu sind eine nicht versiegende Quelle an ausbeutbaren Arbeitskräften. Bei einem Sangam handelt es sich um eine engagierte Gruppe von Frauen, die regelmäßig zusammen kommen, um ihre Erfahrungen im Umgang mit den Problemen, die ihr Lebensalltag mit sich bringt, untereinander auszutauschen. Dazu gehört auch die gemeinsame Entwicklung von Lösungen in vielen Lebensfragen. Die bereits im Jahr 2003 begonnene Förderung des Projekts DROPSS (Development for Rural Oppressed Peoples Service Society) durch Filia wird im Jahr 2004 mit einer weiteren Förderung fortgeführt, um dessen Tätigkeit nachhaltig zu stärken.
www.nirnaya.org

 

SEMILLAS, Cuauhtémoc, Mexiko

Durch die Bewilligung an die mexikanische Frauenstiftung SEMILLAS - Sociedad Mexicana Pro Derechos de la Mujer (Cuauhtémoc) wurde weiterhin deren Arbeit mit folgenden Projekte gefördert: Cooperativa de Artesanas Jolom Mayaetik (Tejedoras Mayas) und Mujeres Indigenas Tepehuanas Tarahumaras (MITYTAC). Beides sind Gruppen von Frauen aus ethnischen Minderheiten. Sie beschäftigen sich intensiv damit, wie Frauen mit alten, einheimischen Handwerkstechniken ein existenzsicherndes Einkommen erzielen können. Gleichzeitig ist damit das Einsetzen für die Menschenrechte und die Bewahrung der eigenen Kultur verbunden.
www.semillas.com.mx

 

Angela Borba Fundo, Rio de Janeiro, Brasilien

Die brasilianische Frauenstiftung fungierte im Jahr 2004 als Gastgeberin der Jahreskonferenz des International Network of Women´s Funds. filia beteiligte sich an den Kosten für die Ausrichtung.
www.angelaborbafundo.org

 

(Zweckgebundene Spende)
Astraea Foundation, New York, USA

Bei der Bewilligung an die Astraea Foundation handelte es sich um eine von einer Spenderin zweckgebundene Zuwendung, mit der der International Fund for Sexual Minorities unterstützt wurde. Aus diesem Fond werden vorrangig Projekte in Zentral- und Südamerika, Asien, Afrika und Osteuropa gefördert, die sich für die Rechte und die Sichtbarkeit lesbischer, schwuler, bi- und transsexueller Menschen einsetzen.
www.astraea.org

 

Ifu - Internationale Frauenuniversität (Profekt vifu)

Die Internationale Frauenuniversität (ifu) war ein einzigartiges Hochschulprojekt, dass anlässlich der Expo 2000 in Hannover über drei Monate lief. Damit wurde ein weltweites Signal für die gleichberechtigte Teilnahme von Frauen in Forschung und Entwicklung gegeben. In dem Projekt boten über 200 Dozentinnen aus 60 Ländern ein Lehr- und Forschungsprogramm sowie projektübergreifenden Veranstaltungen an. Rund 900 postgraduierte Studentinnen aus 115 Ländern erhielten die Möglichkeit eines interdisziplinären Studiums.
Bereits während der ifu wurde der Grundstein dafür gelegt, die während der ifu geschlossenen Kontakte virtuell weiterzuführen. Es entstand die ?vifu?, die Virtuelle Internationale Frauenuniversität, die der nachhaltigen Vernetzung der teilnehmenden Frauen dient. Die vifu vernetzt über ihren Server ca. 700 Studentinnen, Journalistinnen, Wissenschaftlerinnen und NGO-Aktivistinnen aus über 100 Ländern. Dabei handelt es sich größtenteils um Alumnae der ifu 2000. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die ?Nord-Süd-Vernetzung?, durch die auch Frauen in Ländern einbezogen werden, die in der Nutzung des Internets unterrepräsentiert sind. Seit Dezember 2002 läuft der vifu-Server ohne jegliche finanzielle Unterstützung. Vifu hat ein weitgehend auf ehrenamtlicher Arbeit beruhendes Konzept ausgearbeitet, mit dessen Hilfe der Fortbestand des Netzwerkes gesichert werden soll. Die Förderung durch Filia dient der Umsetzung des Konzepts.
www.vifu.de

 

KOK e.V, Potsdam

KOK ist ein Zusammenschluss von 38 Beratungs- und Fachorganisationen, die Opfer von Frauenhandel beraten und unterstützen. Seit 1999 hat der Verein, der in den 80er Jahren mit der Verwirklichung seiner Zielsetzungen begonnen hat, ein professionalisiertes Koordinierungs- und Lobbybüro in Potsdam. Die Professionalisierung von KOK hat, basierend auf der Arbeit der Mitgliedsorganisationen, bereits zu einigen Erfolgen geführt (u.a. Reformen nationaler Gesetze und internationaler Konventionen). Nach dem Auslaufen der dreijährigen Anschubfinanzierung des BMFSFJ erfolgte die Weiterfinanzierung unter der Auflage der Akquirierung durch Eigenmittel. Zwar hat sich die Einwerbung von Projektmitteln von anderen Ministerien, Stiftungen und EU-Programmen als relativ einfach erwiesen, doch die Gewinnung von Spender/innen und Sponsoren für die Grundfinanzierung des Vereins, welche die Voraussetzung für die erfolgreiche Projektarbeit bildet, erweist sich als schwierig. Die Förderung durch Filia dient der Finanzierung von Reisekosten (Teilnahme an UN CEDAW-Sitzung und Menschenrechtskommission), des Mitgliedsbeitrages 2004 im Forum Menschenrechte und von anteiligen Mietkosten.
www.kok-potsdam.de

 

Verein zur Förderung der Kommunikation von Frauen, Bremen (für MARS PATENT)

Bei dem im Verein zur Förderung der Kommunikation unter Frauen e.V. angesiedelten und von Claudia Reiche und Helene von Oldenburg geleiteten Projekt MARS PATENT geht es um eine elektronische Publikationsmöglichkeit für Migrantinnen, die sich in der Interkulturellen Begegnungsstätte e.V. St. Pauli in der Literatur-, der Biographie- und der Internetgruppe zusammengefunden haben. Im Internet-Kunstprojekt MARS PATENT machen die Frauen ihre Texte und bildlichen Gestaltungen einem Internet- und Kunstpublikum zugänglich. Die Deckung eines Teils der im Zusammenhang mit der Umsetzung entstehenden Kosten erfolgte durch die von Filia bereitgestellten Mittel.
www.mars-patent.org