filia nimmt Anträge für Impuls- und Eilförderung entgegen!
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Um die Zusammenarbeit zum Thema Menschenrechte für Lesben zu verbessern und Impulse gegen die starke Homophobie in Serbien zu geben, werden Beratungsmöglichkeiten für Lesben vor Ort geschaffen, und damit eine lesbische Infrastruktur im ländlichen Raum. Diese Arbeit ist modellhaft und soll auf andere Regionen übertragen werden.
Fördersumme: 4000 €
Aufgrund des zunehmenden Konservativismus in der serbischen Gesellschaft möchte der RWF, filias serbische Schwsterstiftung, so viele Frauengruppen wie möglich fördern. Der RWF konzentriert sich auf unterprivilegierte Zielgruppen, die sonst von Förderung abgeschnitten sind. Außerdem möchte der RWF ein Buch über feministische Strategien in Serbien herausgeben, als Diskussionsgrundlage für eine neue Koalition aus feministischen Organisationen in Belgrad dienen wird.
Fördersumme: 10.000 €
Damit Fr´uenorganisationen in Georgien nachhaltig und professionell arbeiten können, will das Women"s Information Center einen "Service Center" für die Vertreterinnen von Frauen-NGOs einrichten, der Trainings zu Management und Fundraising anbietet.
Fördersumme: 7.000 €
Internally Displaced Persons (IDP) wurden durch den georgisch-abkhasischen Konflikt aus ihren Heimatorten vertreiben und leben in Auffanglagern. In Kutaisi gibt es 60 solcher Lager, dort leben 12.200 IDP, 57 % davon Frauen mit z.T. starkem post-war-Belastungssyndrom. Für diese Frauen werden Trainings organisiert und Einkommensquellen geschaffen, so dass sie Akteurinnen für ihre Gemeinschaft werden können.
Fördersumme: 7.000 €
Im Rahmen des International Network of Women´s Funds bilden die osteuropäischen Frauenstiftungen untereinander ein starkes eigenes Netzwerk. Drei Stiftungen, SCWF, WFG und RWF, möchten ein modellhaftes peer-learning-Programm beginnen, bei dem sie bei gegenseitigen Besuchen von den jeweiligen Erfahrungen in der Stiftungsarbeit lernen. Dieses Programm gibt Raum für Strategieentwicklung und gegenseitiges Empowerment. Das Lernprogramm soll evaluiert werden und als Modell anderen Frauenstiftungen zur Verfügung gestellt werden. Dieses Programm wurde bei filia, Mama Cash und dem Global Fund for Women beantragt; die gemeinsame Förderung ist die erste strategische Kooperation.
Fördersumme: 5.000 €
Eine der häufigsten Menschenrechtsverletzungen an Mädchen in Aserbaidschan ist die Zwangsverheiratung, bevor sie das gesetzliche Heiratsalter erreichen. In verschiedenen suburbs in Azerbaijan werden Mädchen und ihre Eltern über Fragen der Menschenrechte, der Gesetzeslage und der medizinischen und psychologischen Aspekte aufgeklärt.
Fördersumme: 4.000 €
In Zusammenarbeit mit grassroot-NGOs produiziert Rozmai TV-Filme und Radiofeatures, die sich mit Fragen von Menschenrechtsverletzungen an Frauen befassen. Eine Website sammelt und verbreitet Informationen.
Fördersumme: 5.500 €
In Moldau, einem der ärmsten Länder Europas, ist Gewalt gegen Frauen an der Tagesordnung. Durch Schulungen für Studierende und Professor/innen an der juristischen Fakultät zur Gesetzeslage sowie für Polizist/innen zur Gewaltprävention soll die Sichtbarkeit des Problems erhöht werden.
Fördersumme: 4.000 €
Das Projekt Advocats darf nicht sterben! ProFem in Prag ist eine erfolgreiche Organisation, die gegen häusliche Gewalt arbeitet. Im Projekt "Advocats" erhalten betroffene Frauen Rechtsbeistand. Durch intensive Lobbyarbeit, an der proFem beteiligt war, konnten bereits Gesetzesänderungen zugunsten der Frauen durchgesetzt werden.
Fördersumme: 5.000 €
Lotos hat eine längerfristige Strategie erarbeitet, um gezielt junge Frauen mit Behinderung zu stärken. Die erste Phase ist die Einrichtung eines "Center of support and development of women with disabilities", in dem Betroffene Beratung und Training (Rechte, Berufsberatung, Stimmbildung etc.) erhalten. Lotos vertritt die Philosophy des "independent living", in der Selbstbestimmung und Würde sog. behinderter Menschen zentral sind.
Fördersumme: 5.000 €
Durch kostenlosen Rechtsbeistand für Frauen aus marginalisierten Bevölkerungsgruppen soll die Aufmerksamkeit für Menschenrechtsverletzungen an diesen Frauen erhöht werden. Rechtslücken werden dokumentiert, eine Lobbygruppe regt Gesetzesänderungen an. Das Programm ist das erste dieser Art in Mazedonien.
Fördersumme: 3.000 €
Durch Rechtshilfe für Frauen, die auf dem Arbeitsmarkt Diskriminierung erfahren haben, sollen die Menschenrechtsverletzungen an Frauen im Bereich Arbeit öffentlich gemacht werden. Die Praxis der Gerichte wird analysiert und Interviews mit betroffenen Frauen geführt. Schulungen für Rechtsanwälte finden statt, eine Pressekampagne ist geplant. Besonders schwere Fälle werden für die Einreichung bei der CEDAW-Kommision vorbereitet.
Fördersumme: 6000 €
Das Frauennetz stärkt die Frauengruppen in der Region, die mittlerweile über 700 Mitglieder haben. Die Frauen unterstützen sich gegenseitig und ihre Kommunen in der schwierigen Nachkriegssituation, die von Armut, Perspektivlosigkeit, Korruption und Gewalt geprägt ist. Mit der Förderung wird die schon vorhandene Stelle für die Arbeit im „Frauennetz Veliko srce“ für ein weiteres Jahr finanziert. Das Frauennetz wurde bereits in 2005 und 2006 gefördert.
Fördersumme: 6.500 €
Der SCWF stärkt mit filias Unterstützung Initiativen, die das Empowerment von jungen weiblichen Führungskräften im NGO Sektor, die Stärkung von Mädchen- und Frauenrechten und Geschlechtergerechtigkeit in Jugendprogrammen fördern.
Mit der Schwesterstiftung in der Slovakei und der tschechischen Republik kooperiert filia seit 2004.
Fördersumme: 10.000 €
www.womensfund.cz
Im März 2006 startete der UWF gemeinsam mit anderen NGOs die Mädchenkampagne „First steps to success“, die von filia gefördert wurde. Bei einem landesweiten Wettbewerb zum Thema Frauen in Führungspositionen wurden 51 Mädchen ausgewählt, die die Chance bekamen, renommierte Frauen aus Politik, Wirtschaft und öffentlichem Leben der Ukraine zu treffen. In der zweiten Projektphase werden Mädchen eigene Projekte zur Geschlechtergerechtigkeit entwickeln. Mit dem UWF kooperiert filia seit 2004.
Fördersumme: 7.600 €
www.uwf.kiev.ua
Die Organisation verfolgt das Ziel, den Anteil an Frauen in der Politik zu erhöhen und so Geschlechtergleichheit in den entscheidungsrelevanten Organen herzustellen.
Politikerinnen sollen vernetzt werden, so dass sie Erfahrungen über Geschlechtergerechtigkeit in der Politik austauschen können. Zur Regionalwahl in 2 Jahren, für die die KandidatInnen bereits diesen Herbst aufgestellt werden, wird eine Kampagne durchgeführt. Außerdem soll eine Datenbank von lokalen und regionalen Politikerinnen erstellt werden, um so eine systematische Zusammenarbeit zwischen Politikerinnen in ganz Tschechien möglich zu machen. Forum 50 % arbeitet strikt überparteilich. Tschechische Politik: Haben wir wirklich eine Wahl?
Fördersumme: 5.000 €
www.padesatprocent.cz
Mit dieser Startförderung für die junge NGO werden Frauen in Odessa, die unter mehrfacher Diskriminierung leiden (Frauen mit Behinderung, Frauen aus ethnischen Minderheiten) zu ihren Lebensumständen und ihren Bedarfen befragt. Auf Grundlage dieser Untersuchung werden gezielte Angebote entwickelt werden.
Fördersumme: 2.000 €
2006 haben Teilnehmerinnen des internationalen Netzwerktreffens für osteuro-päische Multiplikatorinnen (filia Förderpro-jekt 2006-I) beschlossen, durch länder-übergreifende Trainerinnenteams für Genderbildung die Geschlechtergerechtig-keit in der Ukraine, Russland und Dagestan zu befördern. Das internationale Trainerinnenteam wird Materialien und Trainingseinheiten erarbeiten und im Kolleginnenkreis weiterentwickeln.
Fördersumme: 7.000 €
www.owen-frauennetzwerk.de
Labris baut die Arbeit für lesbische Menschenrechte in Serbien systematisch auf: Das breitangelegte Projekt beinhaltet Empowerment für Lesben, Bewusstseinsbildung in den Medien, Kooperation mit anderen LGBTI-Organisationen international, Lobbyarbeit für eine verbesserte Gesetzgebung und Verbesserung der Gesundheitsversorgung. Labris erhielt in 2005 bereits Förderung.
Fördersumme: 5.000 €
www.labris.org.yu
Seit 1998 gibt WIDM das Bulletin „We are women“ heraus. Es ist ein zentrales Medium für die Frauenbewegung in Belarus und berichtet über Frauenthemen auf nationaler und internationaler Ebene. Verteilt wird das Bulletin an Frauenorganisationen und öffentliche Organisationen, regionale Gruppen, JournalistInnen, Bücherhallen und staatliche Institutionen, die für Gleichstellung zuständig sind. Mit filias Unterstützung kann das Bulletin ein weiteres Jahr erscheinen.
Fördersumme: 5.900 €
http://widm.iatp.by