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Immer ungehorsam mit einer geheimen Zutat

Gutes Beispiel: Zene u crnom – Frauen in Schwarz, Belgrad (Serbien)

„Uvek neposlušne!“ – „Immer ungehorsam!“ lautet das Motto der Frauen in Schwarz in Serbien. Seit 25 Jahren kämpfen sie bei Straßenaktionen und Versammlungen gegen Faschismus, Sexismus und Rassismus.

Weil Wandel Zeit braucht, fördert filia ausgewählte Frauenorganisationen mehrjährig mit höheren Summen. Um ihre Autonomie nicht zu verlieren, sind die Frauen in Schwarz in Belgrad auf Geld aus internationalen Quellen angewiesen. Meistens sind das projektgebundene Förderungen, die keine Finanzierung der Grundlagen der Arbeit ermöglichen: der Büromiete, der Kosten der Treffen des landesweiten Netzwerks, der Diskussionszirkel und des Gehalts einer Koordinatorin. Hier unterstützt filia.

Die Frauen in Schwarz sind Teil des weltweiten Netzwerks der Women in Black. Ihr Einsatz für Frieden und Menschenrechte, gegen Militarismus und Faschismus begann mit stummen Mahnwachen schwarz gekleideter Frauen.

Die Frauen in Schwarz in Belgrad sind öffentlich sehr präsent mit zahlreichen kreativen Straßenaktionen und gewaltfreien Demonstrationen. Sie stehen an der Seite derer, die marginalisiert sind: „Die Gesellschaft befindet sich in einer ständigen Anspannung, die sich in Intoleranz gegenüber dem manifestiert, was als das andere angesehen wird“, schreiben sie.

Sie erleben bei ihren Aktionen massive Einschüchterungsversuche durch Regierungsvertreter. Die Polizei schützt sie oft nicht vor gewaltsamen Übergriffen z. B. auf dem Weg zu den regelmäßigen Diskussionsabenden in ihren Räumen.

Regelmäßig besuchen Aktivistinnen der Frauen in Schwarz offizielle und informelle Flüchtlingsunterkünfte, sprechen mit den Geflüchteten, verteilen Kleidung und warme Mahlzeiten, dokumentieren die Übergriffe und Menschenrechtsverletzungen, die bei illegalen Deportationen begangen werden.

Bei einem solchen Besuch im August 2016 wurde den Aktivistinnen Sofia und Mirko eine selbstgekochte Mahlzeit serviert: „Unsere neuen Freunde gaben uns gekochten Reis, mit Tomaten, scharfen Peperoni und Kartoffeln. Das Essen war köstlicher als alles, was wir in Belgrad hätten bekommen können. Die geheime Zutat war Solidarität.“

www.zeneucrnom.org