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Ich bin frei im Kopf

Gutes Beispiel: Legal Fellowship Programme, South Asian Women’s Fund (Südasien)

In Indien sind für Themen, die Frauen betreffen – sexuelle Gewalt, Scheidung, Erbrecht –, die örtlichen Gerichte zuständig. Das bedeutet, dass eine Frau beispielsweise in einem Vergewaltigungsfall einem Gerichtssaal voller Männer gegenübersteht: dem Täter, mehreren männlichen Anwälten der Verteidigung und dem Richter. Ob die Frau dann in der Lage ist, eine klare Aussage zu machen, entscheidet darüber, ob ihr Gerechtigkeit widerfährt oder nicht.
Fotos: Urmila und Gruppenbild
Der South Asia Women’s Fund hat 2013 das „Legal Fellowship Programme“ auf den Weg gebracht: 16 Anwältinnen sind in einem regionalen Netzwerk miteinander verbunden und unterstützen sich gegenseitig dabei, Frauenrechte zu vertreten.

Wie beispielsweise Urmila Varma aus Uttar Pradesh in Indien: Sie wurde als Kind verheiratet und ist heute alleinerziehende Mutter einer Tochter. Sie ist die einzige Dalit-Anwältin im Distrikt Chitrakoot, wo es 594 Anwälte gibt, nur fünf davon Frauen. Auf einem Workshop des Legal-Fellowship-Programms in Nepal berichtete sie, wie sie einen Fall von Kindesmissbrauch vor Gericht vertreten hat: Trotz des abweisenden Kommentars des Richters und des Getuschels und Gekichers der männlichen Kollegen beschrieb Urmila im Detail, was das Mädchen erlitten hatte – was dazu führte, dass der Vater verurteilt wurde.

„Als ein Legal Fellow bin ich frei im Kopf“, sagt sie.

Sie hat mit über 1000 Frauen aus ländlichen Gebieten (insbesondere Dalit-Frauen) gearbeitet, damit sie verstehen, dass sie Rechte haben, und diese auch einklagen.

filia unterstützt das Programm des South Asia Women’s Fund seit 2014. Mit filias Förderung konnten zwei weitere Anwältinnen in das Programm aufgenommen werden.

www.sawf.info/index.php