Bis zum 1. März 2012 nimmt filia Anträge mit Ideen und Plänen für Projekte für Mädchen und junge Frauen entgegen.
Frauenorganisationen aus der ganzen Welt können bei filia eine schnelle Förderung aus dem Möglichkeitsfonds beantragen.
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Wohltätig sein oder sozialen Wandel fördern?
Eine Diskussion über Arbeit und Ziele von Stiftungen in Deutschland
Seit dem 15.Juni findet die 2. Berliner Stiftungswoche statt. 105 Stiftungen präsentieren sich bis zum 25.Juni mit rund 200 Veranstaltungen und Projekten, die die ganze Bandbreite der Stiftungsaktivitäten von Kultur und Kunst über Bildung und Erziehung, Sport, Denkmalschutz, Umweltschutz usw. abbilden. Die "Förderung der aktiven Bürgerschaft" steht in diesem Jahr im Mittelpunkt. Die ZEITPUNKTE-DEBATTE fragt: Wie kann in Zeiten von Politikverdrossenheit ein fruchtbarer Dialog zwischen Bürgern und Staat angestiftet werden? Ist die Unterstützung von sozialen und Protestbewegungen ein gemeinnütziger Stiftungszweck? Sollen Stftungen wohltätig sein oder gesellschaftlichen Wandel befördern?
Sonja Schelper, Geschäftsführerin filia. die frauenstiftung
Regine Lorenz, Leiterin des Allianz-Stiftungsforums
Wiebke Johanning, Verantwortliche für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Bewegungsstiftung
Das Sonderheft „Frauen Stiftungen & Politik“ ist ein Kooperationsprojekt: filia lieferte zahlreiches Text- und Bildmaterial und wird dort anlässlich des 10-jährigen Jubiläums mit Stifterinnenporträts, Projekten und Geldanlagepolitik ausführlich vorgestellt.
Es ist eine attraktive und informative Ausgabe entstanden, in der auch allgemeine Informationen über Frauenstiftungen und – sehr eindrucksvoll – über die (mangelnde) Geschlechtergerechtigkeit bei der Vergabe von Fördermitteln zu finden sind. Hierzu hat der Zweiwochendienst-Verlag (zwd) einen Stiftungsreport mit dem Titel „Frauenstiftungen und Stiftungsfrauen“ veröffentlicht.
Auf dem Deutschen Stiftungstages vom 11. bis 13. Mai in Stuttgart werden beide Hefte präsentiert.
>> Frauen Stiftungen & Politik können Sie bei uns bestellen: info(at)filia-frauenstiftung(dot)de
>> Der Stiftungsreport 2011 „Frauenstiftungen und Stiftungsfrauen“, Kosten 20,00 EURO mit Umfrageergebnisse und Recherchen bei: service(at)zwd(dot)info
Die Frauenstiftung filia macht auf die immer bedrängtere Lage der Frauen in der russischen autonomen Republik Tschetschenien aufmerksam
l-mag 20.9.10 - In Tschetschenien häufen sich gewalttätige Angriffe auf Frauen, die sich öffentlich ohne Kopftuch zeigen. Dies geschieht sogar mit der Unterstützung des Präsidenten, der den Frauen selbst die Schuld an den Übergriffen gibt. Die deutsche Frauenstiftung filia ruft deshalb dazu auf, Projektpartnerinnen in der russischen Teilrepublik finanziell und solidarisch zu unterstützen.
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Ise Bosch sieht auffällig unauffällig aus. Zu Geburtstagen verschenkt sie schon mal Selbstgebasteltes, auf ihrer Hochzeit haben Freunde Kuchen gebacken und gegrillt, im Urlaub schläft sie gerne bei Bekannten statt in teuren Hotels. Keiner würde auf die Idee kommen, dass diese bodenständige Frau, die gerade ihren Wohnsitz nach Nordwestmecklenburg verlegt hat, ein Vermögen geerbt hat.
Aber das ist auch nicht das Besondere an der 45-Jährigen. Das Besondere ist ihr Umgang damit, denn sie tritt ganz in die Fußstapfen ihres Großvaters Robert Bosch.
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Wie Stiftungen die Wirksamkeit eigener und fremder Projekte prüfen - und auf welche Kriterien es dabei ankommt
Von Christina Anastassiou
Wie stärkt eine Hamburger Förderstiftung die Rolle der Frau in der russischen Konfliktrepublik Tschetschenien, ohne ihre Mitstreiterinnen zu gefährden? filia.die frauenstiftung unterstützt die Gruppe "Frauenwürde" in Grosny. Diese veranstaltet Fahrschulkurse. Claudia Bollwinkel, Projektmanagerin bei filia: "In Tschetschenien herrscht eine Re-Islamisierung. Der Führerschein ist ein subtiles Mittel, das Frauenbild in der Öffentlichkeit zu verändern."
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Frauenstiftung filia unterstützt Tschetscheninnen
von Jens Klein
Sie werden beleidigt und erniedrigt, nicht selten auch mit Farbkugeln beschossen oder geschlagen: Vermeintlich "unsittlich" gekleidete Frauen werden in Tschetschenien derzeit häufig Opfer körperlicher oder verbaler Gewalt.
Schon im Sommer spielten sich die ersten derartigen Gewaltszenen in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny ab.
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Radiosendung: Bayern 2 - Notizbuch (Freitagsforum) |
Sendezeit im Radio: Freitag, 02.07.2010 von 10.03 - 12.00 Uhr
"Viel Macht, viel Verantwortung? - Die politische und gesellschaftliche Teilhabe der Reichen" - 02.07.2010
Deutschland ist hochverschuldet, das Sparpaket der Bundesregierung lässt auch die ganz Armen nicht aus, die Schere zwischen arm und reich klafft immer weiter auseinander. Vor diesem Hintergrund hat Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger gefordert, Reiche stärker in die Verantwortung zu nehmen. Sind wohlhabende Menschen auch bereit mehr Verantwortung zu übernehmen? Wie sehr wollen sie die Gesellschaft mitgestalten? Und sollte ihr Engagement freiwillig sein oder muss ein Staat seine Reichen mehr verpflichten? Mit Sybille Giel diskutieren die Robert-Bosch-Enkelin Ise Bosch und der Multimillionär und Reeder Peter Krämer. Beide stecken einen guten Teil ihres Vermögens in gesellschaftliche und soziale Projekte und treten auch mit ihrer Person dafür ein.
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Lesbische Aktivistinnen stellten ihre Arbeit in Hamburg vor – gegen Faschisten helfen nur kluge Strategien
l-mag 15.6.2010 – Serbiens Lesben kämpfen leise: „Du kannst nicht laut protestieren, wenn Krieg herrscht“, erzählt Biljana Stankovic von der Novi Sad Lesbian Organization. Man mag das der 36-Jährigen kaum glauben. Die kräftige Frau mit dem schwarzen Kurzhaarschnitt platzte vor lauter Energie, als sie am 11. Juni in Hamburg auftrat. Auf Einladung ihrer Unterstützerinnen von der Frauenstiftung Filia sprach Biljana über das lesbische Leben in Serbien. Die klare Botschaft: Die Folgen des Jugoslawienkrieges bremsen jede Menschenrechtsarbeit – auch wenn die Waffen seit bald zehn Jahren schweigen.
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