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filia Endowment Donor

[Translate to English:] Stifterin: Charlotte Schnatmeier

Ursula Schauffele

[Translate to English:] 1959 geboren. Kindheit in Melle. Jugend in Osnabrück. 3 Studienjahre in Göttingen (Pädagogik). 3 aufregende Jahre in Barcelona. 22 Jahre in Hamburg für Ausbildung und Beruf (Gewandmeisterin). Davon 6 Jahre als freischaffende Künstlerin. Seit 5 Jahren fest angestellt an einem Hamburger Theater. Seit 4 Jahren verheiratet.

Was hat Sie motiviert, bei filia Stifterin zu werden?
2008 habe ich den Stiftungstag in Frankfurt besucht. wo sich auch Filia vorgestellt hat. Ich hatte vorher schon von Filia gehört, da ich schon einige Filia - Stifterinnen in anderen Zusammenhängen kennen gelernt hatte, und somit auch neugierig war, mehr zu erfahren.
Bei dieser Stiftung hat mich besonders angesprochen, dass die Stiftung von Frauen für Frauen ist. Seit meinem Studium habe ich mich immer wieder in Frauengruppen engagiert, bzw. war in  Frauenprojekten tätig (§ 218 Beratung, Alida Schmidt Stiftung: Heim für junge Frauen). Sinnvoll erscheint mir auch das Stiftungsengagement im Ausland, und das es bei den Projekten immer darum geht, Frauen zu unterstützen, damit sie ihr Recht auf selbst bestimmtes Leben wahrnehmen können. Die Idee einer Gemeinschaftsstiftung hat mir auch gefallen: nicht einfach Geld geben und weg, sondern mitmachen und sehen, was das Geld bewirkt hat.

Sie waren im Juni bei Ihrer ersten Stifterinnenversammlung mit dabei. Was war Ihr Eindruck? Was ist für Sie das Wichtigste an filia.die frauenstiftung?
Beeindruckt war ich von der professionellen Arbeit und der Zusammensetzung des Stiftungsrats sowie der, der Mitarbeiterinnen. Es hat mir auch gut gefallen, dass die Stifterinnen in die Arbeit mit einbezogen worden sind. Und nicht zu letzt hat die angenehme und offene Atmosphäre dazu beigetragen, dass ich mich am richtigen Ort gefühlt habe.

Was bedeutet für Sie „sozialer Wandel aus der Sicht von Frauen“, was sollte dieser Wandel bewirken?
Diese Frage werde ich aus eigenen Erfahrungen beantworten: ich habe schon in meiner Kindheit Gesellschaftsanteile an einem Unternehmen geerbt. Erst vor ein paar Jahren habe ich begonnen, mich damit auseinanderzusetzen und mir eine Stellung in dem ansonsten von Männern geführten Unternehmen zu erarbeiten. Diesen Wandel habe ich hauptsächlich Gesprächen mit anderen Frauen in ähnlicher Situation sowie professioneller Beratung von Frauen zu verdanken. Und auf diesem Weg bin ich dem Thema Stiftung näher gekommen und natürlich auch filia. 

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