filia nimmt Anträge für Impuls- und Eilförderung entgegen!
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Die Frauen der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenpolitik in Hamburg organisierten zum Internationalen Frauentag am 8. März 2008 die Kampagne "Mädchen in Sicht". Sie wollten der einseitigen Darstellung von Mädchen in den Medien ein differenziertes Bild entgegensetzen: Junge Frauen sollten die Möglichkeit erhalten, sich öffentlich so darzustellen, wie sie sich selber sehen und gesehen werden wollen.
Fest stand anfangs nur, dass die Stärken und Kompetenzen von Mädchen im Mittelpunkt der Kampagne stehen sollten. Es sollten PolitikerInnen und Unternehmen angeregt werden, Mädchen in ihren Möglichkeiten wahrzunehmen und sie bei ihren beruflichen Lebenswegen stärker zu unterstützen. So begann ein Prozess mit offenem Ausgang. Im Frühsommer 2007 beteiligten sich 215 Hamburger Mädchen an Schulen und Mädchentreffs an der Fragebogenaktion: "Warum sind Mädchen so toll? Was sollten andere Menschen über Mädchen wissen?..." Aus den Antworten kristallisierten die Organisatorinnen die zwei Hauptthemen und das gewünschte Produkt der Kampagne heraus: Vereinbarkeit von Familie und Beruf; die Freiheit, eigene Entscheidungen treffen zu können und eine Plakataktion sollten es werden.
Das Resultat: Auf den Plakaten stellen sich drei junge Hamburger Frauen mit ihrer Lebensrealität dar. Sie bestimmten beim Foto-Shooting mit, wie sie sich präsentieren wollten. Auf der Website kann man sich ausführlich über die Materialien und das Vorgehen der Organisatorinnen informieren, einige namhafte Unterstützerinnen der Kampagne wie Bischöfin Maria Jepsen und Anwältin/Autorin Seyran Ates kommen zu Wort.
www.maedchenpolitik-hamburg.de